Abo
  • IT-Karriere:

Telekom-Kundendaten offenbar schlecht gesichert

Konzern räumt Sicherheitslücke in Plattform Cosma ein

Bei der Deutschen Telekom wurden Kundendaten offenbar längere Zeit nicht ausreichend gesichert, was den Diebstahl begünstigt hat. Das Unternehmen hat nun eine "Sicherheitslücke" bestätigt, die aber seit langem geschlossen sei.

Artikel veröffentlicht am ,

Vertrauliche Kundendaten in der internen Telekom-Plattform Cosma waren lange Zeit nur mit Passwort und Kennung gesichert. Wie das Magazin Stern berichtet, betraf der schwache Zugangsschutz Callcenter-Beschäftigte, die auf die zentrale Kundendatenbank des Konzerns zugreifen. 25.000 Menschen, Callcenter-Mitarbeiter und Beschäftigte in T-Punkten konnten demnach lange Zeit mit Passwort und Kennungen von jedem Rechner aus die Datenbank öffnen. Die Zugangsinformationen seien etwa auf dem Schwarzmarkt im Internet angeboten worden, so die Zeitschrift. Die Sicherheitsmängel fielen erst im Sommer 2007 auf. Die Telekom hat rund 30 Millionen Festnetz- und 38 Millionen Mobilfunkkunden.

Stellenmarkt
  1. DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut (Raum Rosenheim)
  2. Schaltbau GmbH, München

Telekom-Sprecher Philipp Blank sagte Golem.de: "Es gab eine Sicherheitslücke, die wir im August 2007 durch neue Sicherheitsfeatures geschlossen haben." Dem Konzern sei bislang nur ein Fall in Bremerhaven bekannt, in dem der mangelnde Schutz kriminell ausgenutzt worden sein soll. Dazu ermittelt derzeit die Staatsanwaltschaft. "Dass Kundendaten der Deutschen Telekom vor allem mit Blick auf Kontonummern für Trickbetrügereien missbraucht worden sind, ist bisher nicht bekannt", so Blank weiter.

Ein früherer Callcenter-Beschäftigter aus Bremerhaven soll versucht haben, die Telekom um 10.000 Euro zu erpressen. Ihm sei es gelungen, Kundendaten aus Cosma zu stehlen. Die Bonner Staatsanwaltschaft verhaftete Ende August 2008 den 49-jährigen Volker T., der behauptete, im Besitz von gestohlenen Kundendaten zu sein. T. soll der Telekom zuvor mit der Weitergabe von Kundenlisten an die Medien und der Aufdeckung neuer Datenlecks gedroht haben. Bereits am 19. August 2008 hatte das Magazin "Kriminalreport" von NDR und WDR berichtet, dass Daten aus einem Callcenter in Bremerhaven, das für den Konzern tätig war, offenbar unrechtmäßig genutzt und weiterverkauft wurden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. ab 369€ + Versand
  3. 127,99€ (Bestpreis!)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

tosser@wanking.net 05. Okt 2008

Die Telekom ist ein Drecksladen und zockt die Leute nur ab und das doppelt bis dreifach...


Folgen Sie uns
       


AMD stellt Navi-Grafikkarten vor

Die neuen GPUs sollen deutlich effizienter und leistungsstärker sein und ab Juli 2019 verfügbar sein.

AMD stellt Navi-Grafikkarten vor Video aufrufen
Super Mario Maker 2 & Co.: Vom Spieler zum Gamedesigner
Super Mario Maker 2 & Co.
Vom Spieler zum Gamedesigner

Dreams, Overwatch Workshop und Super Mario Maker 2: Editoren für Computerspiele werden immer mächtiger, inzwischen können auch Einsteiger komplexe Welten bauen. Ein Überblick.
Von Achim Fehrenbach

  1. Nintendo Akku von überarbeiteter Switch schafft bis zu 9 Stunden
  2. Hybridkonsole Nintendo überarbeitet offenbar Komponenten der Switch
  3. Handheld Nintendo stellt die Switch Lite für unterwegs vor

Projektorkauf: Lumen, ANSI und mehr
Projektorkauf
Lumen, ANSI und mehr

Gerade bei Projektoren werden auf Plattformen verschiedener Onlinehändler kuriose Angaben zur Helligkeit beziehungsweise Leuchtstärke gemacht - sofern diese überhaupt angegeben werden. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und beschäftigen uns mit Einheiten rund um das Thema Helligkeit.
Von Mike Wobker


    Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
    Mobilfunktarife fürs IoT
    Die Dinge ins Internet bringen

    Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
    Von Jan Raehm

    1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
    2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
    3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

      •  /