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Samsung M8800 Pixon: Touchscreenhandy mit 8-Megapixel-Kamera

8-Megapixel-Kamera mit Autofocus, 16fachem Digitalzoom und Gesichtserkennung. Mit dem M8800 Pixon hat Samsung ein Mobiltelefon mit 8-Megapixel-Kamera samt Autofokus vorgestellt. Die Gehäuserückseite ist wie die Vorderseite einer herkömmlichen Kompaktkamera gestaltet, um die Fotofähigkeiten des Geräts zu betonen. Das HSDPA-Mobiltelefon wird über einen Touchscreen bedient und verzichtet auf eine Tastatur.
/ Ingo Pakalski
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Die 8-Megapixel-Kamera im M8800 Pixon ist mit einem Autofokus, 16fachem Digitalzoom und einem Fotolicht ausgestattet. Letzteres kann in zwei Helligkeitsstufen verwendet werden und soll auch bei sehr dunkler Umgebung passable Ergebnisse liefern. Eine Advanced Shake Reduction (ASR) getaufte Technik soll Verwackler verhindern und mit einer speziellen Funktion lassen sich bequem Panoramabilder erzeugen.

Die Kamera bietet außerdem Funktionen, um auf Gesichter scharf zu stellen, und wenn sie ein Lächeln im Linsenbereich erkennt, löst sie automatisch aus. Damit sollen Schnappschüsse immer gelingen. Im Mobiltelefon befindet sich ein Lagesensor, so dass der Bildbetrachter mittels Kippbewegung von einem Foto zum nächsten wechselt.

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Alle aufgenommenen Fotos kann der Anwender zudem mit einer Notiz oder einer Zeichnung versehen. Mit der Kamera lassen sich außerdem Videos mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln aufzeichnen und über einen TV-Ausgang können Fotos und Videos auf einem Fernseher angezeigt werden.

Außerdem unterstützt die Kamera Geo-Tagging, allerdings fehlt dem Mobiltelefon ein GPS-Empfänger, so dass ein externer GPS-Empfänger über Bluetooth angebunden werden muss, um die Funktion sinnvoll nutzen zu können. Ob das Samsung-Mobiltelefon ansonsten eine Ortung über die Mobilfunkzellen vornimmt, ist nicht bekannt. Dieses Verfahren erlaubt allerdings nur eine sehr ungenaue Ortung, so dass der Nutzen sehr begrenzt ist.

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Als Sucher dient der 3,2 Zoll große TFT-Touchscreen, über den das Mobiltelefon auch bedient wird. Bei einer Auflösung von 240 x 400 Pixeln werden darauf bis zu 262.144 Farben dargestellt. Unterhalb des Touchscreens befinden sich ein 5-Wege-Navigator und zwei Tasten für die Annahme sowie das Beenden von Telefonaten. Alle Eingaben müssen über eine Bildschirmtastatur eingegeben werden, was weniger komfortabel als eine Tastatur mit echten Tasten ist.

Das 108 x 55 x 13,8 mm messende Handy ist mit einem UKW-Radio mit RDS-Unterstützung sowie einem Media-Player bestückt. Letzterer versteht die Musikformate MP3, AAC, AAC+ sowie e-AAC+ und Videos der Formate MPEG4, WMV, DivX, XviD H.263 sowie H.264. In dem Mobiltelefon kommt die von Samsung entwickelte Klangverbesserungstechnik Digital Natural Sound engine, kurz DNSe, zum Einsatz. Damit sollen Headsets und die Handylautsprecher einen besseren Klang bieten.

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Das UMTS-Mobiltelefon unterstützt die vier GSM-Netze 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und für den Datenfunk steht neben GPRS und EDGE auch HSDPA mit einer Datenrate von bis zu 7,2 MBit/s im Downlink zur Verfügung. Als weitere Drahtlostechnik ist Bluetooth 2.0 vorhanden. Dabei wird auch das A2DP-Profil unterstützt, um Stereomusik drahtlos zu übertragen. Eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss handelsüblicher Kopfhörer fehlt dem Mobiltelefon laut Datenblatt.

Der interne Speicher fasst 200 MByte und auf einer Micro-SD-Card können Daten ausgelagert werden. Das Mobiltelefon unterstützt dabei Kartenkapazitäten von bis zu 8 GByte.

Das Samsung-Mobiltelefon kommt auf ein Gewicht von 121 Gramm und soll mit einer Akkuladung eine Sprechzeit von bis zu 3,5 Stunden bieten, was nicht gerade viel ist. Der Hersteller machte auf Nachfrage keine Angaben dazu, ob dieser Akkuwert für die Nutzung im UMTS- oder GSM-Modus gilt. Falls damit die maximale Laufzeit beziffert wird, dürfte sich die Sprechdauer im UMTS-Netz noch weiter verringern. Die Bereitschaftsdauer mit einer Akkuladung beziffert der Hersteller mit maximal zwölf Tagen.

Samsung machte keine Angaben dazu, ob das Mobiltelefon mit einem Browser oder einem E-Mail-Client bestückt ist. Allerdings lassen sich Widgets auf dem Gerät nutzen und auch Bloggingfunktionen werden erwähnt.

Samsung will das M8800 Pixon bereits Mitte Oktober 2008 auf den deutschen Markt bringen. Einen Preis wollte der Hersteller noch nicht verraten, obwohl der Marktstart unmittelbar bevorsteht.

Nachtrag vom 7. Oktober 2008, 15:45 Uhr:
Auf die noch offenen Fragen hat Samsung mittlerweile geantwortet: Dabei nannte der Handyhersteller andere Akkulaufzeiten als im Datenblatt aufgeführt und im Artikel erwähnt sind. Wir gehen daher davon aus, dass die aktuellen Werte genauer sind. Im GSM-Betrieb soll der Akku nach den aktuellen Informationen bis zu 4,5 Stunden durchhalten, während der Akku im UMTS-Betrieb bereits nach 4 Stunden leer ist. Die Bereitschaftsdauer des Akkus beträgt im UMTS-Modus maximal 15 Tage und im GSM-Netz bis zu 16,5 Tage. Auf dem Handy ist der HTML-Browser Netfront 3.5 von Access installiert und ein E-Mail-Client ist ebenfalls vorhanden.


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