Fedora 10 als Betaversion
Zu den Neuerungen in Fedora 10 zählt eine neue Version des Network Managers, der es erlaubt, Internetverbindungen mit anderen im Netzwerk einfach zu teilen. Die Entwickler verbesserten außerdem die Druckerunterstützung. Mit Sectool ist ein neues Framework für Security Audits enthalten.
Zudem stiegen die Entwickler auf RPM 4.6 um. Diese Version wurde im Rahmen von RPM.org(öffnet im neuen Fenster) entwickelt und ist das erste größere RPM-Update seit Jahren. Passend wurde Package Kit, das Frontend für die Paketverwaltung Yum, aktualisiert. Der Soundserver Pulse Audio wurde so umgeschrieben, dass er nicht mehr Interrupts nutzt, sondern auf Timerbasis arbeitet. Das soll Aussetzer verhindern.
Als Desktopoberflächen werden unter anderem Gnome 2.24 und KDE 4.1 angeboten. Darüber hinaus wurde der Startvorgang überarbeitet. Er soll nun schneller erfolgen und ohne störendes Umschalten des Grafikmodus auskommen, was zu einem flackernden Bildschirm führen kann.
Fedora 10 Beta kann ab sofort auf den Projektseiten für i386, x64 und PPC heruntergeladen(öffnet im neuen Fenster) werden.
Eine weitere Betaversion ist nicht geplant. Die finale Fassung soll nun erst Ende November 2008 erscheinen. Anfang November 2008 soll jedoch noch eine Preview-Version folgen. Die Verzögerung entstand unter anderem, da die Fedora-Entwickler nach einem Servereinbruch damit beschäftigt waren, ihre Infrastruktur neu aufzusetzen.
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