Abo
  • Services:

Neues Unterseekabel durch den Pazifik fertiggestellt

Trans-Pacific Express ist die erste Breitbandverbindung zwischen USA und China

Zwischen den USA und China ist ein neues Unterseekabel fertiggestellt worden. Das "Trans-Pacific Express" ist die erste direkte Breitbandverbindung zwischen beiden Ländern. Ende 2006 hatte ein Erdbeben vor Taiwan das Unterseekabel zwischen China und den USA unterbrochen und schwere Schäden im chinesischen Internet angerichtet.

Artikel veröffentlicht am ,

China und die USA sind näher aneinander gerückt - zumindest was das Internet angeht: Mit dem "Trans-Pacific Express" (TPE) steht jetzt die erste direkte Breitbandverbindung zwischen beiden Ländern zur Verfügung. TPE verbindet Nedonna Beach im US-Bundesstaat Oregon mit Chongming, einer Insel vor Schanghai. Weitere Landungspunkte sind Qingdao in der chinesischen Provinz Shandong sowie Keoje im Süden der koreanischen Halbinsel und Tanshui im Norden Taiwans.

Stellenmarkt
  1. Dataport, Hamburg
  2. BWI GmbH, Bonn, Köln

Das 18.000 Kilometer lange Kabel ermöglicht es, Sprache und Videos mit einer Bandbreite von bis zu 5,12 TBit/s über den Pazifik zu übermitteln. Kunden können Verbindungen mit Übertragungsraten bis zu 10 GBit/s buchen. Das entspricht laut Verizon der Kapazität von 121.000 gleichzeitig geführten Telefongesprächen. Gebaut wurde es von einem Konsortium aus Verizon, den chinesischen Telekommunikationsunternehmen China Telecom, China Netcom, China Unicom, Chunghwa aus Telecom aus Taiwan und Korea Telecom. Für die geplante Erweiterung nach Japan wird sich das japanische Unternehmen NTT dem Konsortium anschließen.

Der Bau des Kabels war Anfang Dezember 2006 beschlossen worden und hatte im September 2007 vor der Küste Südkoreas begonnen. Im April 2008 waren die Arbeiten abgeschlossen. Die Kosten betrugen 500 Millionen US-Dollar.

Derzeit existiert nur eine einzige Direktverbindung mit geringer Bandbreite zwischen den USA und China. Der meiste Internettraffic zwischen beiden Ländern geht über Hongkong oder Japan, was oft zu Verzögerungen führt. Ende Dezember 2006, kurz nach der Gründung des TPE-Konsortiums, beschädigte ein Erdbeben mehrere Unterseekabel vor Taiwan, darunter auch die Direktverbindung zwischen China und den USA, und beeinträchtigte das Internet in China schwer. So verloren viele chinesische Domaininhaber ihre Domains, weil sie wegen der Ausfälle ihre Registrierungen nicht verlängern konnten.

Seit Frühjahr 2008 baut ein Konsortium aus mehreren asiatischen Telekommunikationsunternehmen und Google ein Unterseekabel zwischen den USA und Japan, das Anfang 2010 fertiggestellt sein soll.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  2. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)
  3. 0,90€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 14.11.)

Anonymer Nutzer 01. Okt 2008

Zitat: "Ende Dezember 2006, kurz nach der Gründung des TPE-Konsortiums, beschädigte ein...

Polizeibuster 30. Sep 2008

Alter, bist du ein peinlicher Hosenschisser.....

xiaoxiao 30. Sep 2008

Das zeigt doch, dass ihr eine solchen wohl noch nicht gesehen habt ? Untertitel lassen...

blq 30. Sep 2008

"USA und China führen die Statistik der Botnetze an Das Sicherheitsunternehmen...


Folgen Sie uns
       


Pocophone F1 - Test

Das Pocophone F1 gehört zu den günstigsten Topsmartphones auf dem Markt - nur 330 Euro müssen Käufer für das Gerät bezahlen. Dafür bekommen sie eine Dualkamera und einen Snapdragon 845. Wer mit ein paar Kompromissen leben kann, macht mit dem Smartphone nichts falsch.

Pocophone F1 - Test Video aufrufen
Mobile-Games-Auslese: Bezahlbare Drachen und dicke Bären
Mobile-Games-Auslese
Bezahlbare Drachen und dicke Bären

Rundenbasierte Strategie auf dem Smartphone mit Chaos Reborn Adventure Fantasy von Nintendo in Dragalia Lost - und dicke Alpha-Bären: Die Mobile Games des Monats bieten spannende Unterhaltung für jeden Geschmack.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Städtebau und Lebenssimulation für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Barbaren und andere knuddelige Fantasyhelden
  3. Seismic Games Niantic kauft Entwickler von Marvel Strike Force

Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

    •  /