Kritik am Entwicklerprogramm von T-Mobile

Kostenlose Anwendungen könnten für Entwickler teuer werden

T-Mobile USA will sich mit einem Entwicklerprogramm öffnen und verspricht einen vereinfachten Zugang zu seinen rund 30 Millionen Kunden. Doch die Bedingungen, die T-Mobile USA stellt, sorgen für Unmut. Vor allem für Entwickler kostenloser Applikationen ist das Programm unattraktiv und kann sogar zur Kostenfalle werden.

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Dennis Bournique kritisiert das devPartner-Programm von T-Mobile USA in seinem Blog Wapreview scharf, andere stimmen mit ein. Das Entwicklerprogramm soll Entwicklern den Weg ebnen, Applikationen über T-Mobiles kommenden App-Store anzubieten. Es sind vor allem die Bedingungen und Forderungen, die T-Mobile Entwicklern stellt, die Anlass zu Kritik geben. Diese sind zudem erst nach einer Anmeldung einsehbar.

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Zwar ist die Registrierung für das devPatner-Programm kostenlos und T-Mobile USA sieht auch explizit vor, dass kostenlose Applikationen angeboten werden. Hobby- und Open-Source-Entwickler dürften aber dennoch zurückschrecken.

So sehen die Bedingungen von T-Mobile USA vor, dass Applikationen auf Kosten der Entwickler getestet und verifiziert werden müssen. Wer Anwendungen über das Programm vertreiben will, benötige zudem eine US-Arbeitgebernummer (EIN), was private Entwickler und solche ohne US-Mitarbeiter vom Programm ausschließe, so Bournique. Zudem dürfen die Anwendungen keine Werbung enthalten oder auf diese verlinken.

Auch wer kostenlose Applikationen anbietet, muss unter Umständen Gebühren an T-Mobile USA entrichten. Liegt der Traffic pro Nutzer bei mehr als 15 MByte pro Monat, werden mindestens 2 US-Dollar pro Nutzer fällig, bei mehr als 30 MByte sind es 3,25 US-Dollar und bei 60 bis 100 MByte dann 4,50 US-Dollar. Entwickler kostenpflichtiger Anwendungen erhalten laut Bournique bis zu 50 Prozent der Einnahmen.

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So sei T-Mobiles devPartner-Programm zwar ein großer Fortschritt und bietet erhebliche Verbesserungen, sei aber noch weit von Apples Entwicklerprogramm entfernt, bei dem lediglich 99 US-Dollar pro Jahr anfallen, einschließlich Tests und Zertifizierungen. Zudem schüttet Apple 70 Prozent der Einnahmen an die Entwickler aus.

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