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Finanzspritze für Iridium

Neuer Name und Börsengang nach Fusion

Der Satellitentelefonieanbieter Iridium ist mit einem Investmentunternehmen fusioniert und erhält eine Finanzspritze. Mit dem Geld kann Iridium seine Schulden begleichen und beginnen, eine neue Satellitengeneration zu bauen.

Die Fusion von Iridium mit GHL Acquisition in der vergangenen Woche eröffnet dem Satellitentelefonieanbieter neue Möglichkeiten. Nach Informationen der Tageszeitung Washington Post erhält Iridium eine Finanzspritze von 500 Millionen US-Dollar.

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Mit dem Geld werde Iridium zunächst seine Schulden in Höhe von knapp 150 Millionen US-Dollar begleichen. Außerdem soll es den Grundstock für den Bau einer neuen Generation von Satelliten bilden, die die veralteten 66 Himmelskörper ersetzen, die derzeit im Orbit kreisen. Die zweite Generation der Satelliten, Iridium NEXT, soll ab 2013 in den Weltraum geschossen werden. Den Austausch der Satelliten veranschlagt Iridium laut der Washington Post mit 2,7 Milliarden US-Dollar.

Nach der Fusion, die noch durch die Aufsichtsbehörden genehmigt werden muss, erhält Iridium einen neuen Namen: Aus der derzeitigen Iridium Holdings wird künftig Iridium Communications. Die Transaktion soll Anfang 2009 abgeschlossen werden. Danach will das Unternehmen an die Börse gehen. Für die Fusion wurde Iridium mit 591 Millionen US-Dollar bewertet.

Nach der Insolvenz im Jahr 2000 hatte eine Gruppe von Investoren die Reste des Unternehmens für 25 Millionen US-Dollar übernommen. Die neuen Eigner hatten sich unter anderem auf das US-Verteidigungsministerium sowie auf Unternehmen aus Logistik- und der Ölbranche spezialisiert. So konnte Iridium seinen Kundenstamm von etwa 55.000 bei der Insolvenz auf inzwischen über 305.000 steigern. Seit 2005 wirft Iridium Gewinne ab.

GHL Acquisition wurde als sogenannte Special-Purpose Acquisition Company (SPAC; deutsch etwa Spezial-Zweck-Akquisitionsunternehmen) von der Investmentbank Greenhill gegründet, die noch knapp 18 Prozent an GHL Acquisition hält.

Ende Mai 2008 legten der Gläubigerausschuss und Iridium-Gründer Motorola vor einem Gericht im US-Bundesstaat New York das Insolvenzverfahren um den Satellitentelefondienst bei. Danach kommen auf Motorola keine Zahlungen mehr zu.


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muttersöhnchen 30. Sep 2008

kriegt garantiert keine finanzspritze

autor 30. Sep 2008

Finanzspritze



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