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Touchscreen-Mobiltelefone von Nokia und RIM im Anflug

Beide Hersteller ignorierten Touchscreens über Jahre hinweg. Bisher haben sowohl Research In Motion (RIM) als auch Nokia keine Smartphones mit Touchscreen im Sortiment. Das könnte sich in Kürze ändern. Vodafone Deutschland bewirbt den Blackberry Storm von RIM bereits und Nokia stellt angeblich am 2. Oktober 2008 ein Smartphone mit Touchscreen auf Basis von Symbian S60 vor.
/ Ingo Pakalski
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Im Mai 2008 gab es erste Berichte, dass Research In Motion noch im dritten Quartal 2008 ein Blackberry-Modell mit Touchscreen-Steuerung vorstellen wird. Ganz kann dieser Zeitpunkt voraussichtlich nicht eingehalten werden, aber Vodafone bewirbt bereits ein Modell namens Blackberry Storm(öffnet im neuen Fenster) . Zu den technischen Daten des Geräts ist bislang nichts Offizielles bekannt. Auch ist unklar, wann das neue Blackberry-Modell vorgestellt wird.

Bereits seit Oktober 2006 ist bekannt, dass Nokia Symbian S60 um Touchscreen-Funktionen erweitern will. Im Februar 2008 gewährte Nokia einen Blick auf die Touch UI getaufte Bedienoberfläche. Nun berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) mit Verweis auf Analysten, dass Nokia am 2. Oktober 2008 ein erstes Smartphone mit Touchscreen-Bedienung vorstellen wird. Das neue Modell trägt angeblich die Bezeichnung Nokia 5800.

Bei Nokia und Research In Motion hat es lange gedauert, bis erste Mobiltelefone mit Touchscreen auf den Markt kommen. Touchscreens als Bedienelement lagen bei beiden Herstellern nicht hoch im Kurs, während PalmOS sowie Windows Mobile schon immer auf Touchscreens setzten. Das Interesse am iPhone verschaffte Geräten mit Touchscreen-Bedienung eine erhöhte Aufmerksamkeit und das Android-System von Google kommt gleich mit Touchscreen-Bedienung daher.

Nokia musste seine Bedienoberfläche S60 an eine Touchscreen-Steuerung anpassen und RIM musste das Blackberry-Betriebssystem überarbeiten. Die lange Wartezeit lässt hoffen, dass durchdachte Bedienkonzepte entstanden sind und die Hersteller mit überzeugenden Lösungen an den Start gehen. Möglicherweise erhält der Mobiltelefonmarkt mit den neuen Nokia- und Blackberry-Modellen sogar neue Impulse, wie sie zuletzt von Apples iPhone ausgingen.


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