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Neues vom Herrn der Ringe - aus den Minen von Moria

Jeffrey Steefel, Executive Direktor bei Turbine
Jeffrey Steefel, Executive Direktor bei Turbine
"Das hier ist die größte unterirdische Welt, die jemals für ein Onlinerollenspiel gebaut wurde, und wahrscheinlich auch die größte überhaupt in einem Rollenspiel", sagte Jeffrey Steefel bei der Vorstellung seiner Minen von Moria. Spieler betreten Khazad-dûm, wie ihre zwergischen Schöpfer sie nennen, kurze Zeit, nachdem die Gefährten um Frodo und Gandalf sie durchquert haben. Das hat unter anderem den Vorteil, dass der mächtige Dämon Balrog schon aus dem Weg geräumt ist. Trotzdem lauert er in den Minen - als Schatten aus der Vergangenheit. In einer interaktiven Rückblende steuern Spieler für rund eine Stunde den Zwerg Nafni, der gemeinsam mit König Durin den Balrog versehentlich aus seinem Mithril-Höhlengefängnis befreit. Eine alte Diskussion unter Tolkien-Fans hat Steefel für sein Spiel übrigens entschieden: Der Balrog im Spiel hat Flügel. Und damit ihn niemand versehentlich aus den Latschen haut, hat er auch gleich eine unerschöpfliche Menge an Hitpoints: über eine halbe Million.

LOTRO: Die Minen von Moria
LOTRO: Die Minen von Moria
Die Minen teilen sich in gut ein Dutzend sehr unterschiedliche Gebiete auf. Es gibt riesige Städte und gewaltige Höhlen voller Lava, ganze Türme unter der Erde und viel Abwechslung. Sogar Berghallen mit kleinen Wäldern und Tümpeln sind in der Erweiterung enthalten. Dort ist die Decke nur als ferner Schemen zu erkennen, dafür sorgen Kristalle für überirdische Lichtverhältnisse. Auch der Stil der Häuser, Brücken, Stufen und sonstiger Bauten ist extrem vielfältig. "Die alten Zwergenwerke sind aufwendig gearbeitet, wirken aber etwas solider und roher", erklärte Steefel. "Gebäude aus der Zeit, als die Zwerge sich gut mit den Elfen verstanden haben - also währen der Herrschaft von Durin - sind dafür viel eleganter."

LOTRO: Die Minen von Moria
LOTRO: Die Minen von Moria
Das Add-on wird die bisherige Levelobergrenze von 50 auf 60 erhöhen, entsprechend gibt es in den Minen jede Menge neue Monster - und zwar nicht nur Orks und Trolle. "Wir sind da etwas freier als über der Erde, weil Tolkien viele der Kreaturen nur recht vage beschrieben hat", sagte Steefel. Er stellte unter anderem Bestien ohne Augen vor, einige leicht drachenhaft anmutende Geschöpfe und an die Umgebung angepasste Orks mit glimmenden Lava-Hörnern auf dem Rücken.

LOTRO: Die Minen von Moria
LOTRO: Die Minen von Moria
Um den Herausforderungen der Tiefe Herr zu werden, können Spieler in Form von zwei zusätzlichen Klassen antreten. Da ist einmal der Bewahrer - eine Art mittelstark gepanzerter Wachmann, der vor allem mit dem Speer kämpft, auch über Fernkampffähigkeiten verfügt und einigermaßen gut schleichen kann. Das andere ist der Runen-Bewahrer, eine Hybridklasse - im wahrsten Sinne des Wortes. Mit einem kleinen Schieberegler kann der Spieler bestimmen, ob er gerade auf Heil- oder Zerstörfähigkeiten spezialisiert ist. Um rasch auch höherlevelige Vertreter der beiden Klassen mit im Spiel zu haben, plant Turbine, das Leveln bis dahin etwas zu beschleunigen - ähnlich wie es Blizzard bei World of Warcraft mit mehr Erfahrungspunkten für Quests und weniger hohen Anforderungen für Levelanstiege vorgemacht hat. Details dazu will Steefel in den kommenden Wochen ankündigen.

LOTRO: Die Minen von Moria
LOTRO: Die Minen von Moria
Eines der wichtigsten neue Elemente wird ein neues Gegenständesystem. Es behandelt bestimmte Schwerter, Waffen oder Rüstungsteile letztlich wie eigene Charaktere, die durch gewonnene Erfahrungspunkte im Level aufsteigen können und dann neue Fähigkeiten und Verzauberungen enthalten. "Es ist ein gigantisches System, praktisch ein Spiel im Spiel mit vielfältigsten Möglichkeiten", sagte Steefel dazu. Jeder Spieler kann bis zu sechs solcher Gegenstände besitzen und sie mit sich wachsen lassen. Es gibt eigene Questreihen zu den Objekten, eigene Rollenspielwerte und vieles mehr.

LOTRO: Die Minen von Moria
LOTRO: Die Minen von Moria
Auch grafisch soll sich in den Minen von Moria einiges tun. Turbine hat sich vor allem das Licht- und Schattensystem vorgeknöpft und kräftig überarbeitet. In der spielbaren Betaversion war das bereits gut zu sehen, insbesondere die Lichteffekte mit den teils sehr pointierten Lichtquellen wirken überzeugend. Trotzdem soll die Engine laut Steefel keine höheren Systemanforderungen haben.

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Nolan ra Sinjaria 02. Okt 2008

Komisch in dem Thema gibt es immer noch keinen "Sind das wii-Screenshots?"-Thread ;)

Elb 01. Okt 2008

Elben!!!! Nicht Elfen... *seufz*

Passatuner 01. Okt 2008

Forochel ist grafisch mit das Imposanteste, was ich je in einem Spiel gesehen haben, und...

throgh 29. Sep 2008

Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen streiten, aber sowohl Bücher als auch die Filme...

cmi 28. Sep 2008

turbine beschreitet ja exakt den anderen weg als blizzard und ich denke, damit haben sie...



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