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Hewlett-Packard baut 9.330 Stellen in Europa ab

EDS-Belegschaft am stärksten betroffen. Der Computerkonzern Hewlett-Packard plant weltweit den Abbau von 24.600 Arbeitsplätzen. Wie die französische Tageszeitung Le Monde aus einem Treffen von europäischen Konzernbetriebsräten in London berichtet, fallen in Europa 9.330 Stellen weg.
/ Achim Sawall
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Auf einem Treffen europäischer HP-Betriebsräte in London hat die französische Tageszeitung Le Monde(öffnet im neuen Fenster) erfahren, dass HP 9.330 Stellen in Europa abbaut. 8.400 der Arbeitsplätze in Europa fallen bei EDS weg, nur 930 bei HP.

Es gibt noch keine genauen Angaben für die einzelnen Länder. Der französische Gewerkschaftsbund CFTC (Confédération française des travailleurs chrétiens – Französischer Bund christlicher Arbeiter) schätzt aber, dass die Entlassungen in Europa am härtesten England, Italien, Deutschland und Frankreich treffen werden.

Hewlett-Packard baut über die kommenden drei Jahre 24.600 Arbeitsplätze ab. Die Streichungen, die am 15. September 2008 angekündigt wurden, sind Teil der Integration des IT-Services-Konzerns Electronic Data Systems (EDS), den HP im Mai 2008 für 13,25 Milliarden US-Dollar übernommen hatte. Pro Jahr will HP-Chef Mark Hurd so 1,8 Milliarden US-Dollar einsparen.

Vor der Zusammenlegung hatte HP 178.000 Beschäftigte, für EDS arbeiteten 142.000 Menschen. Bislang wurden von Konzernseite keine Zahlen für den Stellenabbau außerhalb der USA geliefert.

HP Deutschland hatte im Jahr 2007 eine Belegschaftsstärke von 8.500. Bei EDS Deutschland arbeiteten im selben Jahr 4.200 Menschen.


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