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KOffice 2.0 erreicht Betaphase

Anwender werden um Rückmeldung gebeten. Das freie Office-Paket KOffice 2.0 ist in einer ersten Betaversion verfügbar. Neue Funktionen werden nicht mehr in die Software gelangen. Stattdessen wollen die Entwickler Anwender ermutigen, die Software auszuprobieren, um Rückmeldungen über Fehler zu erhalten.
/ Julius Stiebert
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KOffice 2.0 soll vor allem flexibler sein als der Vorgänger. Dabei wurde die Integration der einzelnen Komponenten verbessert und doppelt vorhandene Funktionen wurden entfernt, was zu Code führen soll, der sich einfacher pflegen lässt. Neu eingeführt wurde das Konzept der "Flake Shapes", um Elemente einzubetten. Beispielsweise lassen sich so Bitmapgrafiken in Kword und Diagramme in das Grafikprogramm Krita einfügen.

Zudem haben alle Programme eine neue Oberfläche, die nach Angaben der Entwickler besser an Breitbildschirme angepasst wurde. Die Oberfläche besteht aus einem zentralen Arbeitsbereich und einer Seitenleiste, in die Werkzeuge geschoben werden können. Jedes der vorhandenen Werkzeuge kann aber auch aus der Seitenleiste entfernt werden, um in einem eigenen Fenster dargestellt zu werden.

Darüber hinaus wurde die Unterstützung für das OpenDocument-Format verbessert. KOffice beschränkt sich nicht mehr auf Linux mit KDE, sondern es gibt Versionen für Windows und MacOS X.

KOffice 2.0 Beta 1 steht ab sofort zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit. Einen Termin für die Freigabe der finalen Version gibt es offiziell noch nicht. In den kommenden Monaten sollen weitere Betaversionen folgen.


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