• IT-Karriere:
  • Services:

Blackberry-Hersteller trotz Wachstum abgestraft

RIM mit teuer produzierten Endgeräten unter Preisdruck

Research In Motion (RIM), der Hersteller des mobilen E-Mail-Geräts Blackberry, hat das zweite Mal in Folge die Erwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie brach gestern im späten Handel um 21 Prozent ein. Das kanadische Unternehmen, dessen Forschungs- und Entwicklungskosten explodieren, gab zudem eine Gewinnwarnung für das laufende Quartal aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Research In Motion hat in seinem zweiten Quartal den Nettogewinn kräftig um 72 Prozent auf 495,5 Millionen US-Dollar (86 Cent pro Aktie) gesteigert. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbuchte RIM 287,7 Millionen US-Dollar (50 Cent pro Aktie). Die Analysten hatten im Berichtsquartal aber 87 Cent erwartet. Der Umsatz stieg um 88 Prozent auf 2,58 Milliarden US-Dollar, die Analysten wollten jedoch mit 2,59 Milliarden US-Dollar minimal mehr sehen.

Stellenmarkt
  1. Witzenmann GmbH, Pforzheim
  2. IDS GmbH, Ettlingen

Im laufenden dritten Quartal sieht das Unternehmen aus Waterloo den Gewinn zwischen 89 bis 97 Cent. Die Analysten hatten eine Prognose von 99 Cent abgeliefert. Die Umsatzprognose für das dritte Quartal übertraf dagegen die Erwartungen der Analysten.

Die Bruttomarge soll bei 47 Prozent liegen, nach 50,7 Prozent im Vorjahreszeitraum. Analysten zeigten sich stark enttäuscht. Im vierten Quartal wird die Bruttomarge laut RIM weiter sinken.

Bei steigenden Ausgaben für die Geräteentwicklung und Vermarktung wirke sich der Preisdruck am Markt belastend aus, so das Unternehmen. Einige der neuen Blackberry-Modelle, wie der Bold mit seinem helleren Display, seien wegen neuer Funktionen teurer in der Herstellung, sagte Firmenchef Jim Balsillie: "Es ist schwierig, all die Kosten an den Konsumenten weiterzugeben." Im letzten Quartal hatte der US-Mobilfunkbetreiber Verizon Wireless den Blackberry Pearl von 99 auf 79 US-Dollar reduziert.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung hätten sich mit 181,3 Millionen US-Dollar mehr als verdoppelt. Doch der Firmenchef würde gerne weiter ausbauen: "Eines würde ich mit Sicherheit tun, wenn ich mehr Spielraum hätte: mehr investieren", sagte Balsillie. Der Blackberry Bold wird in den USA auf Oktober 2008 verschoben.

Der Hersteller, der sich bislang auf Unternehmenskunden konzentriert hatte, will mit preiswerteren Modellen den Massenmarkt erobern und kommt deswegen unter Druck. Rund 40 Prozent der RIM-Nutzer sind nun Privatkunden. Nach Angaben des Marktforschungsunternehmens Gartner hält RIM auf dem Weltmarkt für Smartphones 17,4 Prozent der Anteile. In den USA beherrscht RIM laut Angaben von IDC mit 54 Prozent das Geschehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 29,99€
  2. (-74%) 15,50€
  3. 52,99€
  4. 20,49€

Billy 01. Okt 2008

Mit Paint.NET klappt das, unterstützt auch Ebenen usw. :P

Nameless 28. Sep 2008

Die Gerüchte um eine angebliche Echelon[1]-Spionagefunktion machen Blackberrys...

ichbins 27. Sep 2008

Soso haben die Analüsten mal wieder verschätzt, und dafür soll RIM büßen? Ich finde das...

Andreas Heitmann 26. Sep 2008

Eigentlich fast immer, im Gegensatz zu Deinen notorischen Ich-mag-Apple-aus-Prinzip...

iIT 26. Sep 2008

Das iPhone ist da wesentlich besser als die Blackberrys alleine schon wegen dem...


Folgen Sie uns
       


Atari Portfolio angesehen

Der Atari Portfolio war einer der ersten Palmtop-Computer der Welt - und ist auch 30 Jahre später noch ein interessanter Teil der Computergeschichte. Golem.de hat sich den Mini-PC im Retrotest angeschaut.

Atari Portfolio angesehen Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

    •  /