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Leicht & robust: Neue Toughbooks für den Geschäftsalltag

14-Zoll-Breitbild-Modell mit ausklappbarem Henkel und zwei 12-Zoll-Notebooks. Panasonic hat robuste, leichte und lange durchhaltende Notebooks für den geschäftlichen Einsatz vorgestellt. Darunter ist neben 12-Zoll-Modellen auch das Toughbook Executive CF-F8 mit 14-Zoll-Breitbild-LCD, das sich mit einem ausklappbaren Tragegriff und einem Gewicht von 1,66 kg auch für längeres Umhertragen eignen soll.
/ Christian Klaß
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Im Rahmen einer Presseveranstaltung bekräftigte das Panasonic-Management, Toughbooks künftig stärker als ideale Dauerbegleitung für geschäftliche Nutzung zu bewerben – und will mit seinen Toughbook-Executive-Geräten vor allem Außendienstmitarbeiter und Geschäftsreisende ansprechen. In Japan ist Panasonic nach eigenen Angaben seit drei Jahren Marktführer bei den Business-Notebooks. Diesen Status strebt der Hersteller bei seiner Zielgruppe auch in den USA und Europa an. In Japan bleibt Panasonic weiter bei der Marke "let's note", während in Deutschland nur der Name Toughbook oder bei den Businessmodellen Toughbook Executive verwendet wird.

Im 14-Zoll-Notebook Toughbook Executive CF-F8 stecken Intels Dual-Core-CPU "Core 2 Duo SP9300" (2,26 GHz), ein Intel-GS45-Chipsatz mit integrierter Grafik, 2 GByte DDR667-Arbeitsspeicher (maximal 4 GByte), eine 160-GByte-Festplatte und ein DVD-Brenner. Das F8 ist das erste Toughbook mit Breitbilddisplay. Dessen Auflösung gibt Panasonic mit 1.280 x 800 Bildpunkten an und verspricht zudem eine bessere Darstellung auch bei hellen Lichtverhältnissen.

Das Gewicht des CF-F8 liegt laut Panasonic bei 1,66 kg, was für ein 14-Zoll-Notebook sehr niedrig ist und das Gerät zu einem der leichtesten seiner Klasse macht. Das Gewicht konnte der Hersteller unter anderem mit Hilfe leichterer Bauteile erzielen, Beispiele sind der Lüfter und das optische Laufwerk. Durch das besser reflektierende LCD-Panel und eine von Panasonic und Intel gemeinsam entwickelte Stromspartechnik soll das Notebook mit einer Akkuladung etwa 6 Stunden durchhalten.

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Leicht transportiert werden kann es über einen ausklappbaren Henkel, der beim ersten Ausprobieren einen stabilen Eindruck machte. Bisher gab es an Toughbooks nur starre Henkel. Der Klapphenkel des F8 hält Panasonic zufolge bei herstellereigenen Tests mit dem Henkel des CF-30 mit.

Die Toughbooks der Executive-Serien sind zwar nicht wie die Outdoor-Toughbook-Modelle für Schlamm und Matsch geeignet, halten aber im Betrieb Stürze aus bis zu 76 cm aus, sofern sie auf der Unterseite auftreffen, was Panasonic in lautstarken Falltests live zeigte. Das Gehäuse kann zudem einen Druck von bis zu 100 kg aushalten. In die Tastatur oder auf das Touchpad geratene Flüssigkeiten laufen einfach ab – beispielsweise ein Glas Wasser. Wasserdicht ist das F8 jedoch nicht, es ist nur spritzwassergeschützt: Einen Sturz in die Badewanne hält auch das F8 nicht aus, warnt Panasonic. Die Tastatur machte beim kurzen Tippen einen ordentlichen Eindruck. Die Tasten sind zwar flach, haben aber einen spürbaren Anschlag und wackeln nicht.

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Zu den vom F8 unterstützten Schnittstellen zählen DisplayPort, VGA, Ethernet, WLAN (Intel WiFi Link 5100) mit 802.11a bis Pre-N, Blutooth 2.0 und optional auch UMTS (HSPA mit 7,2 MBit/s) oder WiMax. Zur Erweiterung dienen 4x USB 2.0 und je ein PC-Card- und SD-Card-Steckplatz. Ein optionaler Portreplikator bringt unter anderem vier zusätzliche USB-Schnittstellen. Für Datensicherheit soll ein TPM-1.2-Modul im F8 sorgen, ein Fingerabdrucksensor kann optional bestellt werden. Von Hause aus ist Windows Vista vorinstalliert, es ist jedoch möglich, auf XP umzusteigen.

Ebenfalls neu sind die beiden 12,1-Zoll-Geräte – das Toughbook Executive CF-W8 und T8. Beide verfügen über eine XGA-Auflösung, einen Core 2 Duo SU9300 (1,2 GHz), Intels GS45-Chipsatz, 2 GByte RAM, 120-GByte-Festplatte, PC-Card-Slot, VGA-Ausgang, USB 2.0, Ethernet, WLAN, Bluetooth und SD-Card-Slot. Ein optionaler und seitlich ansteckbarer Portreplikator erleichtert jeweils das Anstöpseln an Peripherie, VGA-Displays und Ethernet. Das W8 verfügt zusätzlich über einen integrierten DVD-Brenner, der wie beim F8 von oben mit CDs oder DVDs gefüttert wird.

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Das optische Laufwerk fehlt dem T8, dafür ist das Display ein Touchscreen und in Verbindung mit einem Eingabestift ebenfalls zur Steuerung nutzbar. Um die eigene Achse drehen lässt sich das T8-Display nicht, das Notebook lässt sich also nicht zum Tablet-PC umklappen. Sowohl W8 als auch T8 zählen mit 7,5 Stunden Akkulaufzeit zu den Langläufern und bringen es dabei auf ein Gewicht von 1.280 respektive 1.385 Gramm.

Anders als das 14-Zoll-Business-Notebook F8 haben die beiden 12-Zoller keinen Henkel, was sich aber wegen der geringeren Gehäusemaße und des geringeren Gewichts verschmerzen lässt. Gehäuse und Elektronik sollen ebenfalls Flüssigkeiten, Stürze und Druck aushalten können und dem F8 kaum nachstehen. Als Betriebssystem ist auch hier Windows Vista installiert. Über Intels vPro lassen sich beide 12-Zoller ebenso wie das 14-Zoll-Gerät aus der Ferne selbst auf BIOS-Ebene administrieren.

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Panasonic hat in Japan noch weitere Toughbooks vorgestellt, allerdings handelt es sich dabei nur um Modellpflege und nicht für den europäischen oder US-amerikanischen Markt gedachte Geräte. Die drei oben genannten Toughbook-Executive-Modelle der Serie 8, das F8, das W8 und das T8 erscheinen hingegen in Europa. Im November 2008 werden sie auf den Markt kommen, das mit Ausklapphenkel bestückte 14-Zol-Toughbook CF-F8 für 2451,40 Euro, das mit 12-Zoll-Touchscreen aufwartende CF-T8 für 2.302,65 Euro und das CF-W8 für 2.159,85 Euro.

Während in Japan neben Alu- oder Silberlackierung auch buntere Gehäusefarben angeboten werden, beschränkt sich Panasonic hierzulande auf Wunsch seiner Unternehmenskunden auf eine Kombination aus Silberlack und Schwarz. Eventuell wird noch ein rein schwarzes Gehäuse kommen. Bunt ist in deutschen Unternehmen laut Panasonic nicht gefragt.


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