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Spieletest: Colonization - Revolution und Rundenspaß

Civilization 4 - Colonization
Civilization 4 - Colonization
Glücklicherweise hat Firaxis auch an automatisierte Handelsrouten gedacht. Die Funktion ist allerdings gut versteckt und lässt sich nicht optimal bedienen. Über die Städte wird der Export und Import von Gütern festgelegt. Dann müssen die Schiffe und Planwagen aus einem Wirrwarr von möglichen Routen auswählen. Die Möglichkeit, Einheiten umzubenennen, hilft glücklicherweise etwas aus. Der Zweck von Karavelle 19 bleibt jedem ein Rätsel, was der Europa-Stoffexpress macht, erschließt sich hingegen leicht.

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Civilization 4 - Colonization
Civilization 4 - Colonization
Ist eine gute Wirtschaft und Infrastruktur gewährleistet, müsste der Spieler eigentlich nur noch Runde für Runde auf die Enter-Taste auf der Tastatur drücken und die Goldmünzen würden nur so klimpern. Aber der Reichtum lockt Neider an. Die Herrscher im Alten Land wollen ein immer größeres Stück vom Kuchen haben. Der König erhöht die Steuern auf die meistverkauften Luxusgüter oder fordert Tributzahlungen. Lange küsst der Spieler den Ring des Königs natürlich nicht, sondern plant die Unabhängigkeit. Staatsoberhäupter werden in den Rathäusern der Städte untergebracht, um dort die Glocken der Freiheit zu läuten. Die Produktionsketten werden auf Waffen umgestellt, welche sogleich in den Städten verteilt werden. Berühmte Persönlichkeiten, wie Adam Smith oder Benjamin Franklin, die der Spieler während einer Partie anlockt, bringen ebenfalls Boni, die die Revolution näherrücken lassen.

Civilization 4 - Colonization
Civilization 4 - Colonization
Sobald 50 Prozent der eigenen Bevölkerung von der Unabhängigkeit überzeugt sind, kann der Spieler die Revolution starten. Hat er bis dahin keine stattliche Armee zur Verteidigung zusammen, ist das Unterfangen jedoch zwecklos. Direkt nach der Unabhängigkeitserklärung schickt der König seine Truppen in die Neue Welt, um den Spieler zu vernichten. Das Wichtigste, um den Aggressor zu besiegen, sind taktisch klug verteilte Schiffe auf dem Ozean, Städte mit hohen Verteidigungswällen und ein paar Kriegsveteranen. Das Scharmützel am Ende krempelt den Spielverlauf noch einmal gehörig um. Im Unabhängigkeitskrieg sollte jeder Zug doppelt durchdacht sein.

Sid Meier's Civilization 4 - Colonization ist für den PC erschienen und erfordert 1 GByte Festplattenspeicher, einen Prozessor mit 1,4 GHz und 512 MByte RAM. Die 3D-Karte sollte über 64 MByte Hauptspeicher verfügen. Das Spiel kostet im Handel bis zu 30 Euro, kann aber auch günstig über Valves Steam eingekauft werden.

Fazit:
Das damals wie heute fesselnde Spielprinzip ist in der Neuauflage von Colonization gelungen umgesetzt worden. Mit der gewohnten Liebe zum Detail fesselt Sid Meier's neuer Streich Rundenstrategen an den Monitor. Das Optimieren der Wirtschaftskreisläufe hat einen hohen Suchtfaktor, ist aber abwechslungsarm. Nach den ersten beiden Partien und etwa fünfzehn Stunden großartiger Bildungsunterhaltung hat es sich erstmal auskolonisiert. So viel Komplexität wie Civilization 4 kann Colonization nicht bieten. Manche Spiele erobern aber nach zwei, drei Monaten immer wieder das Spielerherz. Und so eines ist Colonization. Ein neuer Klassiker.

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Bill S. Preston 29. Sep 2008

Freundlichkeit im Golem-Forum! Daumen hoch!!

Stormking 26. Sep 2008

Das kann man so nicht sagen, da sich Colonization doch deutlich anders spielt als ein...

Gästern 26. Sep 2008

Wobei sich Age of Wonders für mich eher wie Heroes of M&M statt wie MoM gespielt hat. Es...

Tritop 26. Sep 2008

Auch für Colonization kann man wieder das Blue-Marble-Design verwenden, dass es schon...

hihi 26. Sep 2008

keine Ahnung, aber wie wärs wenn man das spiel bis heute laufen lassen könnte und dafür...


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