Windows 7 - erste Testversion kommt am 28. Oktober 2008
160 GByte(öffnet im neuen Fenster) soll die Festplatte groß sein, auf der Microsoft Konferenzinhalte sowie eine Vorversion der Betaversion an die Entwickler verteilen will. Die Entwicklerversion wird hoffentlich nicht den Großteil der Festplatte einnehmen. Wer davon eine haben will, muss an Microsofts Professional Developers Conference(öffnet im neuen Fenster) am 28. Oktober 2008 in Los Angeles teilnehmen. Dort gibt es insgesamt 22 Sessions (Stand 25. September 2008), bei denen den Entwicklern erklärt wird, wie die Programme auch unter Windows 7 ihren Dienst verrichten und die neuen Funktionen nutzen.
Bisher ist nur wenig über Windows 7 bekannt. Das Betriebssystem, das auf Windows Vista und Vista Server 2008 basiert, wird ohne eine Serverversion erscheinen. Außerdem ist bekannt, dass sich Microsoft auf Multitouch konzentrieren möchte, also die Bedienung des Betriebssystems mit mehr als einem Finger. Microsoft hat Multitouch unter Windows 7 bereits auf der Konferenz All Things Digital (D6) demonstriert. Die Updatefunktion des kommenden Windows soll nicht nur das Betriebssystem und Microsoft-Anwendungen auf den neuesten Stand bringen, Windows 7 soll auch Updates für Spiele installieren können.
Außerdem soll Windows 7 weniger Leistung aufnehmen als Vista. Es soll in einer 64-Bit- und sogar in einer 32-Bit-Version erscheinen. Letztere kann allerdings die künftig üblichen 4 GByte Arbeitsspeicher in Rechnern nicht ausnutzen. Erst die 64-Bit-Variante kann von dieser Arbeitsspeicherausstattung profitieren.
Windows 7 soll im Januar 2010 auf den Markt kommen.
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