Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Iron: Neuer Browser auf Chromium-Basis erschienen

Iron-Browser sendet keine Daten an Google. Kurz nach der Ankündigung von Googles Chrome-Browser wurde bekannt, dass jede Installation eine eindeutige Nummer erhält. Außerdem werden viele Daten des Anwenders an Google gesendet. Wer dies nicht wünscht, kann einiges davon abschalten. Oder aber er greift auf Iron zurück, eine Chrome-Variante, die keine Daten an Google sendet.
/ Ingo Pakalski
128 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der deutsche Sotfwareanbieter Srware hat den Quellcode von Chromium geändert und diesen um alle Funktionen bereinigt, die Daten zurück an Google senden. Neben der eindeutigen Nummer der Browserinstallation sind das noch weitere Punkte: So steht Googles Suggest-Funktion nicht bereit, denn es werden keine Sucheingaben an Google übermittelt, die in die Adresszeile eingegeben wurden.

Zudem sind alternative Fehlermeldungen deaktiviert, die Google Chrome ausgibt, wenn eine falsche URL eingegeben wurde. Auch Programmabstürze werden nicht an Google gemeldet und der URL-Tracker ist ebenfalls in Iron deaktiviert. Google Chrome sendet ansonsten noch Daten, wann und wo ein Chrome-Archiv geladen wurde und der Google-Updater wird ungefragt installiert.

All dies fehlt bei Iron ganz bewusst, während die übrigen Funktionen aus Chrome auch in dem neuen Browser zu finden sein sollen. Dazu haben die Iron-Macher den Quellcode von Chromium angepasst und überarbeitet.

Iron steht für die Windows-Plattform als Vorabversion zum kostenlosen Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.


Relevante Themen