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Spieletest: Crysis Warhead - Action aus anderer Sicht

Crysis Warhead
Crysis Warhead
Wie schon Crysis ist allerdings auch Crysis Warhead sehr linear gestrickt; wirklich freie Entscheidungen bezüglich der Missionsabläufe trifft der Spieler kaum. Die Straffung des Gameplays hat allerdings auch Vorteile. Dank häufiger und sehr intensiv inszenierter Skriptsequenzen ist für spannende Atmosphäre von Beginn bis Ende der gut acht Stunden Spielzeit gesorgt, Leerlauf gibt es kaum. Auch die Tatsache, dass Psycho nicht immer alleine unterwegs ist, sondern teils KI-Kollegen zur Seite gestellt bekommt, intensiviert die Atmosphäre. Zudem wurde ein großes Manko von Crysis erfolgreich angegangen: Blieb Hauptheld Nomad noch relativ blass, weiß Psycho mit deutlich mehr Tiefe zu überzeugen. Wirklich ans Herz wachsen will einem der Sergeant zwar nicht, doch so charakterlos wie sein Vorgänger bleibt er im Verlauf nicht.

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Crysis Warhead
Crysis Warhead
Noch an einer weiteren Stelle hat sich Crytek die Kritik an Crysis zu Herzen genommen: Aus dem eher lieblosen Multiplayer-Part ist ein aufgebohrtes "Crysis Wars" geworden, das auf einer Extra-DVD beiliegt. Ob einfaches Deathmatch oder strategisch geprägte Teamgefechte: Der Umfang stimmt diesmal, und dank des Nanosuits bekommen auch eher klassische Modi zusätzlich Biss.

Crysis Warhead
Crysis Warhead
Crysis sah grandios aus, Crysis Warhead steht dem in nichts nach. Landschaften, Animationen, Explosionen - viel schöner lässt sich Action momentan kaum inszenieren. Weniger schön werden allerdings viele Käufer den verwendeten SecuRom-Kopierschutz finden, zumal das DRM-System die Anzahl möglicher Installationen auf drei beschränkt. Crysis Warhead kostet rund 30 Euro und hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten.

Crysis Warhead
Crysis Warhead
Wer die Top-Optik von Warhead genießen will, muss mit einem einigermaßen hochgerüsteten PC in den Kampf ziehen. Immerhin muss auf dem kein Vista mehr installiert sein, denn in Warhead funktioniert der höchste Detailgrad "Enthusiast" vom Start weg auch unter XP. Auch sonst hat Crytek die Engine weiter optimiert: Das Spiel läuft einen Tick schneller. Wunder sollte allerdings kein Spieler erwarten. Die minimalen Systemanforderungen verlangen nach Windows XP SP2 oder Vista, einem Intel Pentium 4 mit 2,8 GHz (3,2 GHz für Vista) und 1 GByte RAM (1,5 GByte RAM für Vista).

Fazit:
Kurz und heftig - damit lässt sich die Spielerfahrung von Crysis Warhead am besten beschreiben. Die Entwickler haben nicht viel neu, aber einiges besser gemacht: Der Hauptcharakter ist vielseitiger gezeichnet, die Story intensiver, der Schwierigkeitsgrad vernünftiger ausbalanciert und der Multiplayer-Part endlich wirklich empfehlenswert. So beeindruckend wie Crysis vor gut einem Jahr wirkt Warhead nicht mehr, aber hier gibt es beste Erwachsenenunterhaltung mit packenden Kämpfen und einer tollen Atmosphäre.

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Steamhasser 30. Sep 2008

ja genau bis zu dem moment wo dein Server, oder dein Emailanbieter pleitegeht, dann...

2xs 29. Sep 2008

Das gleiche gilt für Ec und Kreditkarten und da funktionierts doch auch...

Blork 29. Sep 2008

Nun kannst du nach Hause gehen und mal ein paar Killerspiele spielen ;-)

L233 28. Sep 2008

Unsinn. Den Europreis in DM umrechnen und das mit den Spielepreisen von vor 7 Jahren...

Hanswurstderachte 28. Sep 2008

Am Montag werde ich bei Crytek aufschlagen und denen die Orginaldvd...


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