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Neue ThinkPads: Leichtes X200s und klappbares X200t

12-Zoll-Notebooks von Lenovo im 16:9-Format. Das Thinkpad X200 von Lenovo bekommt Geschwister, die die alten 4:3-Notebooks des Herstellers ablösen: Das X200s ist eine auf leicht getrimmte Variante des X200 und das X200t besitzt ein drehbares Display, das das Notebook zu einem Tablet-PC macht.
/ Andreas Sebayang
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Zwei neue Notebooks der 12-Zoll-Klasse hat Lenovo im eigenen Firmenblog(öffnet im neuen Fenster) vorgestellt. Das X200s ist eine besonders leichte Variante des X200 und das X200t ist das Convertible von Lenovo, das sich in einen Tablet-PC verwandeln lässt.

Das X200t tritt damit die Nachfolge des X61t an. Es hat ein LED- oder herkömmliches CCFL-LC-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln. Höher aufgelöste Displays sind von Lenovo bisher nicht angekündigt. Das X61t bot noch eine Auflösung von 1.400 x 1050 als Option an. Da sich das X200t in einen Tablet-PC verwandeln lässt, liegt das Startgewicht bei 1,6 kg. Damit ist es etwas schwerer als das X200, das bei einem Gewicht von 1,34 kg anfängt.

Für die Tablet-PC-Nutzung bietet Lenovo zwei Optionen: Ein Panel lässt sich nur mit dem Stift bedienen, das andere sowohl mit Stift als auch mit dem Finger. Letzteres nennt Lenovo verwirrenderweise Multitouch- und Multiview-Display, Multitouchfähig ist das Display deswegen nach derzeitigem Stand nicht. Das Multi bezieht sich auf die verschiedenen Möglichkeiten der Eingabe: Stift oder Finger. Gegenüber den Vorgängermodellen gibt Lenovo an, dass der Stift früher erkannt werden soll, so dass es nicht zu versehentlichen Eingaben der Handfläche kommt, bevor der Stift in Reichweite ist (sogenanntes Vectoring). Windows selbst besitzt nur eine rudimentäre Handflächenerkennung, die insbesondere bei empfindlichen Bildschirmen wie etwa kapazitiven Touchscreens zu Problemen führt.

Ein höher aufgelöstes Display bietet Lenovos X200s im US-Shop des Herstellers. Die Auflösung des nur von LEDs beleuchteten Displays liegt bei 1.440 x 900 Pixeln. Das Startgewicht des X200s soll nur 1,1 Kilogramm mit einem Vier-Zellen-Akku betragen.

Beide Rechner werden entweder mit einer Low-Voltage- oder Ultra-Low-Voltage-CPU ausgeliefert, die Intel erst kürzlich vorgestellt hat . Die neuen CPUs gehören zum Paket Centrino 2 alias Montevina .

Die ULV-Variante taktet mit 1,2 GHz und ist ein Core 2 Duo SU9300. Sie verspricht eine längere Akkulaufzeit bei geringerer Leistung. Gegenüber Gottabemobile.com äußerte sich Lenovo bereits dazu. Die LV-Variante soll gegenüber der ULV-Variante etwa eine Stunde weniger Laufzeit(öffnet im neuen Fenster) mit einem großen Akku bieten. Das Video enthält noch einige weitere Details zu dem neuen Tablet-PC von Lenovo.

Wer auf die höhere Laufzeit verzichten kann, wählt den Core 2 Duo SL9400, der etwas teurer ist und mit 1,86 GHz getaktet ist. Außerdem ist der Level-2-Cache mit 6 MByte doppelt so groß wie beim SU9300.

Für das Lenovo X200t wird es einen 4- und einen 8-Zellen-Akku geben, die beide hinten herausragen. Mit dem großen Akku soll der Tablet-PC bis zu 10,3 Stunden ohne externe Stromversorgung auskommen. Das Lenovo X200s soll mit 4-, 6- oder 9-Zellen-Akku bestückbar sein und damit zwischen 4 und 13,2 Stunden durchhalten können. Zum Vergleich: Die Akkulaufzeiten des X200 liegen laut Lenovo zwischen 3,1 und 9,8 Stunden.

Die Schnittstellenausstattung ist bei beiden Notebooks ähnlich. Sie besitzen einen analogen VGA-Ausgang, USB-Anschlüsse und einen 3-in-1-Kartenleser. Wird ein 5-in-1-Kartenleser gewünscht, muss ein analoges Modem hinzugekauft werden. Firewire alias IEEE1394 fehlt bei der X200er-Serie.

Da beiden Geräten ein optisches Laufwerk fehlt, gibt es als Zubehör noch eine UltraBase(öffnet im neuen Fenster) , die unten angedockt wird. Sie macht das Notebook etwas dicker und bietet zusätzliche Schnittstellen, darunter einen DisplayPort. Das Notebook bleibt damit noch portabel. Außerdem kann die UltraBase auch einen Akku einzeln aufladen. Die Dockingstation ist auch mit dem X200 kompatibel.

Datenblätter zu den neuen Notebooks gibt es leider noch nicht, so dass nicht auszuschließen ist, dass noch weitere Varianten angeboten werden. Laut Notebooks.com(öffnet im neuen Fenster) sollen etwa auch Modelle mit Intels SL9300 im Laufe der Zeit angeboten werden. Eingepflegt wurden diese Modelle bis Redaktionsschluss dieses Artikels zumindest im US-Shop von Lenovo noch nicht.

In den USA lassen sich die Notebooks direkt konfigurieren. Die Preise für das X200s fangen bei 1.700 US-Dollar an. Das X200t ist mit Startpreisen von 1.850 US-Dollar etwas teurer. Preise und Verfügbarkeit konnte Lenovo Deutschland auf Nachfrage noch nicht nennen. Die deutsche Produktwebseite von Lenovo listet derzeit offiziell nur das X200 und das X300. Die Daten des X200(öffnet im neuen Fenster) sind zudem unvollständig und nur über die Produktnummern ( Beispiel(öffnet im neuen Fenster) ) einsehbar. Die Seite der technischen Daten der X-Modelle listet gar nur das X300 und die Vorgänger der X200-Serie X61s sowie X61t.


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