Telekom will besten Callcenter-Kundenservice bieten

Nur "einige wenige Härtefälle unter 18.000 Beschäftigten"

Die Deutsche Telekom will bis zum Jahr 2010 in ihren Callcentern den "besten Kundenservice mit effizienten Kostenstrukturen" bieten. So begründete T-Home-Personalchef Dietmar Welslau im Gespräch mit Golem.de den Umbau in diesem Bereich. Bei der deutschlandweiten Callcenter-Schließung gebe es nur "einige wenige Härtefälle".

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Die Telekom will ihre Callcenter von bisher 83 auf 24 Standorte reduzieren und sich aus 39 Städten zurückziehen. Betroffene erhielten Ersatzarbeitsplätze in anderen Orten. Im Marktvergleich habe man zu viele und zu kleine Servicecenter, so die Konzernführung.

Für Modernisierung will das Unternehmen im Bereich Callcenter in den kommenden zwei Jahren rund 70 Millionen Euro investieren, so Welslau. "Heute gibt es in 63 deutschen Städten Servicecenter - in manchen gleich mehrere - ohne definierte Standards, ohne einheitliches Erscheinungsbild und ohne räumliches Gesamtkonzept." Und auch die bauliche und technische Ausstattung der Callcenter entspreche in vielen Fällen nicht mehr dem erforderlichen Branchenstandard. Mit der neuen Struktur will der Bonner Konzern eine durchschnittliche Standortgröße von etwa 700 Mitarbeitern erreichen. Callcenter seien so wesentlich wirtschaftlicher zu betreiben.

"Bei der Auswahl der 24 Städte haben wir intensiv geprüft, wie die notwendige Zusammenlegung sowohl für die betroffenen Mitarbeiter als auch für das Unternehmen bestmöglich realisiert werden kann", so der Personalchef.

Allen Beschäftigten werde eine Weiterbeschäftigung angeboten. "Es geht uns also keinesfalls um Personalabbau oder die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Wir haben einige wenige Härtefälle unter den rund 18.000 Mitarbeitern der Deutschen Telekom Kundenservice (DT KS) identifiziert, wo die Fahrzeit an den neuen Standort unzumutbar lang sein wird." Diese Fälle diskutiere die Konzernführung mit dem "betrieblichen Sozialpartner". Die Fahrzeiten aller anderen Mitarbeiter bewegten sich innerhalb der Zumutbarkeit, die die Telekom im vergangenen Jahr in Tarifverhandlungen mit Verdi vereinbart habe. Er räumte jedoch ein, Schwerbehinderte mit dem Standortkonzept "zum Teil vor hohe Anforderungen" zu stellen.

Der Betriebsratsvorsitzende Hans-Joachim Bartlick führt dagegen an, dass von den Standortschließungen in Berlin beispielsweise über 70 Prozent Frauen betroffen seien, viele davon in Teilzeitbeschäftigung oder alleinerziehend. 10 Prozent der Betroffenen seien schwerbehindert. Das Standortkonzept sei, so wörtlich, "menschenverachtend und im höchsten Maß unsozial". Für viele sei das neue Arbeitsplatzangebot aufgrund der erheblich längeren Arbeitswege unannehmbar und komme einer Kündigung gleich, sagt Bartlick.

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asd 01. Okt 2008

ROFL! der war gut. ich hab auch schon in nem telekom callcenter gearbeitet, als NAN...

Wahrheit 24. Sep 2008

Es steht noch nicht fest wo die neuen Standorte genau sein werden. Wie kann dann Herr...

PommDöner 24. Sep 2008

Ruhe da, Pussi. Lass sie doch machen.

jeffeff 23. Sep 2008

DAS verstehst Du nicht. Dafür muss man in einer tollen Managerschule gewesen sein. Dann...



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