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Acer erwartet steigende Preise für Desktopcomputer

Kunden wollen leistungsfähige Spiele- und Multimedia-Rechner. Der taiwanische Computerhersteller Acer erwartet Preissteigerungen für Desktopcomputer, weil die Kunden eine bessere Ausstattung wollen. "Wer sich heute einen klassischen PC kauft, sucht einen leistungsfähigeren Rechner, sei es nun für Spiele oder Multimedia-Anwendungen", so Firmenchef Gianfranco Lanci. Auch Notebookpreise würden in Zukunft langsamer sinken.
/ Achim Sawall
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"Desktopcomputer steigen wieder im Preis", sagte Acer-Präsident Lanci der Tageszeitung Die Welt(öffnet im neuen Fenster). Der Preisverfall bei Notebooks ginge, wenn auch gebremst, weiter: "Ich rechne noch mit fünf Prozent im kommenden Jahr", so Lanci.

Von der von den USA ausgehenden Finanzkrise sei Acer als Anbieter für Endkunden nicht betroffen. Anders Firmen wie Dell, die "in erster Linie Unternehmenskunden bedienen, die auf eine Krise sensibel reagieren und beim Kauf neuer Computer sparen." Lanci nannte den Geschäftsverlauf der vergangenen drei Monate für Acer "hervorragend". In den kommenden drei Monaten könne sich die "schwierige Situation in den USA" jedoch Folgen haben. In Europa und Asien würden nur kleinere Hersteller davon betroffen sein, denen es an "kritischer Masse" fehle.

Nach der Übernahme des taiwanischen Herstellers E-Ten werde Acer 'eigene Smartphones anbieten'. Daneben prüfe Acer wie Sony, Apple und Nokia den Einstieg in "Dienste oder Services". Details wollte Lanci jedoch nicht nennen.


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