Zweiter Release Candidate von OpenOffice.org 3.0
Ein konkreter Veröffentlichungstermin für OpenOffice.org 3.0 steht noch nicht fest, es könnte aber noch im September so weit sein, sofern im nun veröffentlichten Release Candidate keine groben Fehler mehr entdeckt werden. OpenOffice.org 3.0 wartet mit nennenswerten Neuerungen auf.

Über eine Erweiterung lassen sich PDF-Dateien importieren, alsi existierende PDF-Dateien verändern, auch wenn die originale Quelldatei nicht mehr vorhanden ist. Neu ist auch das Startcenter, das sich nach dem Starten der Anwendung zeigt: Es erlaubt, direkt Dokumente zu öffnen oder neue anzulegen. Bislang startete die Textverarbeitung Writer als Standardapplikation.
Das Zuschneiden von Bildern in Draw und Impress funktioniert nun wie in den meisten anderen Desktopanwendungen durch Ziehen von Anfassern, die sich an den Enden und Ecken eines Bildes befinden.
Tabellen können mit OpenOffice.org 3.0 von mehreren Nutzern gleichzeitig bearbeitet werden. Der Eigentümer des Tabellendokuments kann dann die neuen Daten integrieren. Konflikte sollen durch die Software vermieden werden. Zudem kann die Tabellenkalkulation nun mit deutlich größeren Tabellen umgehen. Statt 256 werden bis zu 1.024 Spalten unterstützt.
Impress unterstützt nun das direkte Einfügen von Tabellen in Präsentationen. Schon vorher konnten Tabellen als eingebettete Calc-Objekte verwendet werden. Ab OpenOffice.org 3.0 sind Tabellen nativ in der Präsentation vorhanden und können somit direkt in Impress verändert werden.
Der Release Candidate 2 von OpenOffice.org 3.0 steht ab sofort unter de.openoffice.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.
Nachtrag vom 29. Septemer 2008, 16 Uhr: Anders als zunächst dargestellt, kann OpenOffice.org 3.0 Dateien in Microsofts Office-Open-XML-Format nur lesen, aber nicht schreiben. Der PDF-Import ist über eine Erweiterung realisiert, die zusätzlich heruntergeladen werden muss und noch als eher experimentell zu betrachten ist.
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