• IT-Karriere:
  • Services:

Google Chrome: Schneller surfen dank DNS-Prefetching

Google Chrome fragt DNS-Server im Hintergrund ab, um Latenzzeiten zu verkürzen

Google will das Surfen mit seinem Browser Chrome angenehmer machen, ein wichtiger Aspekt dabei ist eine schnelle Reaktion auf Nutzereingaben. Ein Vehikel dafür ist das sogenannte DNS-Prefetching, das Google in Chrome nutzt.

Artikel veröffentlicht am ,

Google Chrome löst DNS-Einträge auf, noch bevor der Nutzer eine entsprechende Website aufruft. Im Hintergrund führt der Browser DNS-Abfragen durch, so dass der erste Besuch einer Website im Schnitt 250 ms schneller erfolgt, so Google. In vielen Fällen werde mehr als eine Sekunde Wartezeit eingespart.

Stellenmarkt
  1. Diehl Metering GmbH, Ansbach/Nürnberg, Bazanowice (Polen)
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Ein typisches Beispiel, in dem das DNS-Prefetching seine Stärken ausspielen kann, sind Suchergebnisseiten. Diese enthalten in der Regel eine Vielzahl an Links zu Seiten, die der Nutzer zuvor noch nicht besucht hat. Chrome wertet diese Links aus und erledigt im Hintergrund die DNS-Auflösung für die in der aktuellen Webseite verlinkten Domains. Die Prozessorbelastung sei dafür recht gering, verspricht Google.

Bereits beim Start des Browsers löst Chrome die DNS-Einträge der auf der Startseite des Browsers angezeigten Websites auf, was nach Googles Angaben 200 bis 500 ms sparte. Auch die in der sogenannten Omnibox vorgeschlagenen URLs werden in das DNS-Prefetching einbezogen und aufgelöst, während der Nutzer tippt, noch bevor die Enter-Taste gedrückt wird.

Wie viel Zeit das DNS-Prefetching spart, zeigt Chrome unter "about:dns" an und "about:histograms/DNS.PrefetchFoundName" gibt Auskunft über die Zeit, die zur DNS-Auflösung aktuell benötigt wird.

Die Idee des Prefetching ist nicht neu: Firefox und Opera laden speziell markierte Webseiten beispielsweise im Hintergrund. Google beschränkt sich hingegen auf die DNS-Anfragen, nutzt das DNS-Prefetching dafür aber, wann immer möglich.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Snyder 29. Sep 2008

Mich widert dieser ganze Prefetch-Dreck an. Ich möchte bitteschön immer noch gerne selber...

Mufti 27. Sep 2008

Google ist zur Medusa geworden! Ich hoffe die kacken ab....

RocketScientist 24. Sep 2008

Wer DNS Prefetching auch im Firefox probieren möchte, sei auf folgendes experimentelles...

spanther 23. Sep 2008

Klar sogut zu empfehlen das Datenschützer alarm schlagen. Die haben ja auch allesamt...

maxi17 22. Sep 2008

Praktisch ist es schon dasselbe, nur das Chrome eben nur die Adressen auflöst und keinen...


Folgen Sie uns
       


Mehrwertsteuersenkung: Worauf Firmen sich einstellen müssen
Mehrwertsteuersenkung
Worauf Firmen sich einstellen müssen

Wegen der Mehrwertsteuersenkung müssen viele Unternehmen in kürzester Zeit ihre Software umstellen. Alle möglichen Sonderfälle müssen berücksichtigt werden, der Aufwand ist enorm.
Von Boris Mayer

  1. Raumfahrt Vega-Raketenstart während Corona-Ausbruchs verschoben
  2. Corona Google und Microsoft starten Weiterbildungsprogramme
  3. Kontaktverfolgung Datenschützer kritisieren offene Gästelisten

Materiejets aus schwarzem Loch: Schneller als das Licht?
Materiejets aus schwarzem Loch
Schneller als das Licht?

Das schwarze Loch stößt Materie mit einer Geschwindigkeit aus, die wie Überlichtgeschwindigkeit aussieht.
Ein Bericht von Andreas Lutter

  1. Oumuamua Ein ganz normal merkwürdiger interstellarer Asteroid

Threefold: Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet
Threefold
Die Idee vom dezentralen Peer-to-Peer-Internet

Wie mit Blockchain, autonomem Ressourcenmanagement und verteilter Infrastruktur ein gerechteres Internet entstehen soll.
Von Boris Mayer

  1. Hamsterkäufe App soll per Blockchain Klopapiermangel vorbeugen

    •  /