Palm: Weitere Hürden beim Firmenumbau

Fünfter Quartalsverlust in Folge - Umsatzknick angekündigt

Der Smartphone-Hersteller Palm hat zum fünften Mal in Folge einen Quartalsverlust ausgewiesen und erwartet einen Umsatzrückgang. Palm-Chef Ed Colligan sieht das Unternehmen weiter im Transformationsprozess.

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Im ersten Quartal erzielte Palm einen Verlust in Höhe von 39,5 Millionen US-Dollar (39 Cent pro Aktie), nach einem Minus von 841.000 Dollar (1 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz kletterte um 1,7 Prozent auf 366,9 Millionen Dollar. Das Unternehmen sei "weiter inmitten eines Transformationsprozesses, in dem noch einige sehr hohe Hürden vor uns liegen", so der Firmenchef. Auch in den kommenden Quartalen seien Verluste zu erwarten.

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Vor einmaligen Sonderfaktoren lag der Nettoverlust aktuell bei 12,8 Millionen US-Dollar (12 Cent pro Aktie). Auf dieser Basis hatten die Analysten 18 Cent pro Aktie prognostiziert.

Im laufenden zweiten Quartal des Finanzjahres 2008/2009 werde der Umsatz wahrscheinlich schwächer ausfallen, so das Unternehmen. "Wir haben entschieden, keine genau Prognose abzugeben", erklärte Colligan. Negative Einflüsse aus der Finanzkrise in den USA sieht er bislang nicht. "Wir beobachten die makroökonomische Lage, bisher gibt es aber keine Auswirkungen."

Der Hersteller der Treo- und Centro-Smartphones konnte den Absatz in dem Bereich um 49 Prozent auf über 1 Millionen Geräte steigern. 90 Prozent des Umsatzes kamen aus den USA. Der Absatz von Handhelds gab mit 160.000 Stück um 49 Prozent nach. Das letzte neue Gerät brachte Palm hier im Oktober 2005 auf den Markt. Der Umsatz betrug 33,1 Millionen Dollar.

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