Petition: iPhone-Autokorrektur soll abschaltbar werden
Seit knapp einer Woche sammelt der Schweizer Webdesigner David Worni per Onlinepetition Stimmen, um diese gesammelt an Apple zu übersenden. Damit wollen die iPhone-Nutzer Apple dazu bewegen, die Korrekturfunktion bei Texteingaben im iPhone deaktivieren zu können. Bei Eingaben schlägt das iPhone anhand eines Wörterbuchs Korrekturen vor, wenn ein Wort falsch geschrieben ist.
Allerdings schlägt die Korrektur auch an, wenn das gewünschte Wort nicht im Wörterbuch verzeichnet ist. Die Korrekturfunktion lernt zwar während der Benutzung, aber es dauert, bis sich das bei der Eingabe bemerkbar macht. Das Problem ist, dass die iPhone-Korrekturen gegenüber den Eingaben der Anwender priorisiert werden. Wenn also eine Korrektur vorgeschlagen wird, wird diese automatisch übernommen, wenn der Anwender dies nicht ausdrücklich verbietet.
Damit ein Korrekturvorschlag nicht angenommen wird, muss in einem Pop-up-Fensterchen ein kleines Kreuz geschlossen werden. Das empfinden viele iPhone-Nutzer als lästig, weil sie die Finger von der Bildschirmtastatur bewegen müssen und der Schreibfluss deutlich gebremst wird. Zudem muss der Nutzer immer im Auge behalten, ob die Autokorrektur mal wieder ein richtig geschriebenes Wort ersetzt hat, weil es im Wörterbuch nicht verzeichnet war.
Die Petition(öffnet im neuen Fenster) läuft noch bis zum 30. September 2008 um Mitternacht, also rund 11,5 Tage. Bis zum 19. September 2008 um 11:00 Uhr hatten mehr als 13.200 iPhone-Besitzer ihre Stimme abgegeben. Damit hat sich die Menge der Unterzeichner in den letzten 40 Stunden nahezu verdoppelt. Noch am Abend des 17. September 2008 hatten erst rund 7.000 Anwender die Petition unterzeichnet.
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