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Grünen-Politiker Trittin fordert speichereffizientes Windows

Verbrauch der DRAM-Fertigung in Energiebilanz einbeziehen

Der ehemalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin fordert von Microsoft, das Betriebssystem Windows speichereffizienter zu gestalten. Die Energiekosten für die Herstellung des ansonsten billigen Arbeitsspeichers würden bei der Entwicklung übersehen, so der Grünen-Politiker.

Jürgen Trittin kritisiert, dass Microsofts Windows-Betriebssystem verschwenderisch mit Speicher umginge. Windows-Betriebssysteme würden "schon lange nicht mehr speichereffizient programmiert, da Speicher als billig gilt. Doch die Energiekosten für den Speicher werden übersehen. Ich würde mir also schlankere und angemessenere Betriebssysteme dringend wünschen", sagte der Diplom-Sozialwirt dem Magazin Chip.

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Man erlebe diese Debatte mit jeder Windows-Version neu. So gelte für jede neue Version, dass die Anforderungen an Prozessor, Festplatte und Speicher "doppelt so groß" würden.

Vielen IT-Herstellern mangele es am ökologischem Bewusstsein: "Wenn Sie einen PC kaufen, erfahren Sie wenig über Größe und Effizienz eines Netzteils. Da werden dann vorsichtshalber 1.000-Watt-Teile verbaut, obwohl 350 Watt locker reichen würden", so Trittin. Trittin übertreibt hier allerdings. Übliche Mittelklasse-Rechner kommen mit Netzteilen von 300 bis 400 Watt aus. 1000-Watt-Netzteile sind nur für extreme Spielerechner für rund 2.000 Euro notwendig, welche die schnellsten CPUs und mehrere Grafikkarten beherbergen. Zudem nimmt ein PC-Netzteil seine Nennleistung nur unter voller Last auf.

Die Effizienz der Netzteile, die auch über die Leistungsaufnahme bei geringer Last entscheidet, bewertet der ehemalige Umweltminister offenbar auch nicht. Gerade bei billigen Netzteilen ergeben sich aber eklatante Unterschiede.

Um der Verschwendung entgegenzuwirken, solle wie in Japan auf das Toprunner-Prinzip gesetzt werden, meint Trittin. Dabei werde das energieeffizienteste Gerät zum Standard für seine Klasse, den alle Konkurrenzprodukte bis in acht Jahren erreichen müssten. Dafür müsse die Bundesregierung im gemeinsamen europäischen Markt eintreten, so der Grünen-Politiker.


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foobar2 16. Okt 2008

fuzzy wrote: Du kannst wenn du Ondemand als Governor nimmst noch einmal etwas einsparen...

tosser@wanking.net 05. Okt 2008

Naja die Flaschen liegen nicht einfach nur rum sondern sie liegen zerbrochen...

Tach 22. Sep 2008

die sich um Politik und nicht um Wirtschaft kümmern. Linux ist trotzdem besser.

foobar2 20. Sep 2008

Andrew Tanenbaum meinte dazu mal, dass die Hardwareanforderungen von Software sich...

A. 20. Sep 2008

nach Feindschaft hört sich diese Kritik nicht an. Schwanke selber hin und her, was ich...


stohl.de / 19. Sep 2008

Der Speicher ist schuld!

Juranaut.de / 18. Sep 2008



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