Stellenabbau bei Bundesdruckerei-Tochter D-Trust
Bei der Bundesdruckerei werden überraschend Arbeitsplätze abgebaut. Nach dem Scheitern der Privatisierung der Bundesdruckerei war am 10. September 2008 die Wiederverstaatlichung erfolgt. Zugleich wurde am Berliner Standort die Errichtung einer neuen Produktionsanlage für circa 50 Millionen Euro angekündigt. Dies bedeute "ein Bekenntnis zum Standort Berlin und der Erhaltung der heute circa 1.300 Arbeitsplätze" , so die Gesellschafter . Doch nun scheint es anders zu kommen.
Betroffen von dem Stellenabbau bei D-Trust sind 30 Leiharbeiter von der IT-Zeitarbeitsfirma DIS, die zum Teil schon seit Jahren bei der 100-prozentigen Bundesdruckerei-Tochter D-Trust arbeiten und sicherheitsüberprüft sind. Sie sind in den Bereichen Entwicklung, IT und in der Produktion von Signaturkarten tätig. Die Ersten haben die Kündigung bereits erhalten.
D-Trust und die Bundesdruckerei wollten gegenüber Golem.de zu dem Vorgang keine Stellungnahme abgeben.
1998 gegründet, entwickelt und vermarktet D-Trust Hochsicherheitsprodukte rund um die elektronische Signatur. Ein akkreditiertes Trust Center wird in einem abgesicherten Gebäude betrieben. Das Trust Center der D-Trust kann sowohl qualifizierte Zertifikate als auch qualifizierte Zertifikate mit freiwilliger Akkreditierung des Anbieters ausstellen. Unternehmenskunden wie die Industrie- und Handelskammer (IHK) und Behörden bietet D-Trust Signaturprodukte und Support.