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Spieletest: Stalker Clear Sky - mehr Bugs als Strahlung

Stalker: Clear Sky
Stalker: Clear Sky
Die Entwickler haben schon mehrfach reagiert. Fast simultan mit der Veröffentlichung des Titels erschien der erste Patch, mittlerweile kann auf der offiziellen Patch-Seite der etwa 56 MByte große Patch V1.5.04 heruntergeladen werden. Allerdings lief Clear Sky im Test auch mit dem jüngsten Update nicht problemlos. Einige der gröbsten Mängel - etwa die defekten Speicherstände - wurden zwar behoben. Abstürze gibt es aber nach wie vor. Und das ist nicht der einzige Grund, warum Clear Sky eine Herausforderung für das Nervengerüst des Spielers ist.

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Stalker: Clear Sky
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Auch beim Balancing liegt einiges im Argen: Selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad ist Clear Sky eine Herausforderung - die Kontrahenten sind äußerst treffsicher, die Preise für Reparaturen und Upgrades utopisch hoch, und die Gefahr, überfallen zu werden, sorgt für zusätzlichen Frust. Um häufiges Abspeichern kommt der Spieler also nicht herum. Das Szenario-Recycling lässt sich hingegen verschmerzen: Da Clear Sky in derselben Region spielt wie Shadow Of Chernobyl, werden Käufer des Vorgängers einige Areale gut wiedererkennen.

Stalker: Clear Sky
Stalker: Clear Sky
Wirkliche Atmosphäre will sich beim besten Willen nicht einstellen. Das ist schade, denn Ansätze, eine ähnlich düstere Stimmung wie im Vorgänger entstehen zu lassen, sind vorhanden. Wenn die Grafik nicht gerade einfriert oder nachlädt, ist sie durchaus sehenswert, die Rollenspielelemente sowie die wechselnden Machtverhältnisse und Bündnisse zwischen den Fraktionen sind spannend. Die Missionen wirken abwechslungsreich, die Story um Strelok ansatzweise interessant. Sobald allerdings Freude über eine gelungene Mission einsetzt, wird sie schnell wieder untergraben - durch Abstürze, unfaire Stellen oder logische Ungereimtheiten.

Stalker Clear Sky benötigt Windows XP oder Vista, eine CPU mit 2.0 GHz und mindestens 512 MByte RAM. Auf der Festplatte müssen rund 10 GByte frei sein, die Grafikkarte muss kompatibel mit DirectX 8 sein. Das Programm hat von der USK keine Jugendfreigabe erhalten und ist im Handel also nur für volljährige Käufer für etwa 40 Euro erhältlich.

Fazit:
Im Gegensatz zum Vorgänger wurde die Veröffentlichung von Stalker Clear Sky nicht immer wieder verschoben, doch das hätten wir uns im Nachhinein gewünscht. Was GSC Game World hier abgeliefert hat, erweckt nicht den Eindruck eines fertigen und durchdachten Spiels. Selbst mit dem aktuellen Patch kann von Spielspaß nur sehr eingeschränkt gesprochen werden. Angesichts der zahlreichen guten Ansätze und Ideen ist das sehr schade.

 Spieletest: Stalker Clear Sky - mehr Bugs als Strahlung
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Atreyu 22. Sep 2008

Jupp. Das neuere Konzept besteht darin, viel Budget für den Hype rauszuwerfen. Dieser...

DER GORF 19. Sep 2008

Über die anderen beiden Punkte will ich mal nicht streiten, zumal ich ersteren bereits...

SIG550 17. Sep 2008

Aber nur in der Ego-Ansicht scheint das der Fall zu sein o0 Stimmt, die SIG550 wurde...

bd55 17. Sep 2008

Das ist ein Rechtschreibfehler, kein Grammatikfehler!!!

HnkO 17. Sep 2008

Wenn Ihr FFVII für die Playstation meint, dann irrt Ihr Euch. Denn es kostete 120 DM...


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