Xeon 7400: Monster-CPU mit bis zu sechs Kernen und L3-Cache

Der X7460 ist dabei nur das Spitzenmodell, insgesamt hat Intel sieben neue Xeons mit Penryn-Kernen vorgestellt, die alle zur Serie 7400 gehören. Sie sind als "L"-Versionen auch mit vier Kernen zu haben, das Modell L7445 mit 2,13 GHz soll typischerweise nur noch 50 Watt Leistung benötigen. Die CPU verfügt über 12 MByte L3-Cache, in der 90-Watt-Klasse gibt es auch eine Variante mit 8 MByte L3-Cache. Die L-Modelle sind jedoch trotz weniger Rechenleistung so teuer wie die schnellsten Xeons, da die Produktionsausbeute bei CPUs, die mit sehr geringer Spannung laufen, recht gering ist.

Xeon Takt (GHz) Kerne L3-Cache TDP (Watt) Preis (US-Dollar)
X7460 2,66 6 16 MByte 130 2.729 $
E7450 2,40 6 12 MByte 90 2.301 $
E7440 2,40 4 16 MByte 90 1.980 $
E7430 2,13 4 12 MByte 90 1.391 $
E7420 2.13 4 8 MByte 90 1.177 $
L7455 2,13 6 12 MByte 65 2.729 $
L7445 2,13 4 12 MByte 50 1.980 $
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40 Prozent schneller mit 50 Prozent mehr Cores
40 Prozent schneller mit 50 Prozent mehr Cores
Neue Funktionen zur Virtualisierung hat Intel in die Dunningtons nicht eingebaut. 50 Prozent mehr Kerne und der L3-Cache sorgen jedoch nach Angaben von Microsoft - die Intel veröffentlicht hat - für 40 Prozent mehr Leistung mit Hyper-V gegenüber den 7300er-Xeons. Bei den weiteren in der Galerie veröffentlichen Intel-Vergleichen von Xeon 7300 gegenüber Xeon 7400 ist zu beachten, dass die Werte der älteren Prozessoren mit 128 GByte Speicher durchgeführt wurden, die der neueren mit 256 GByte. FB-DIMMs mit 4 GByte pro Modul gab es 2007 noch nicht. Zudem gelten die Werte nur für Single-Socket-Systeme.

Intel schlägt sich selbst
Intel schlägt sich selbst
Intel schlägt sich in den üblichen Server-Benchmarks dabei selbst um 14 (SPECjbb) bis 48 Prozent (TPC-E). Für Server ist dieser Zuwachs, der sich allein durch Austausch von Prozessoren und Speicher bei allerdings erheblichen Aufrüstkosten erzielen lässt, durchaus beachtlich.

Auch von HP und IBM gibt es Benchmarks der 7400er-Xeons, die unter anderem bei SAP einzusehen sind. Im SD-Test von SAP schlagen sich die neuen Prozessoren wacker und sind unter anderem schneller als alle Sun-Maschinen mit SPARC-CPUs. Im viel beachteten TPC-C-Benchmark führt weiterhin IBMs System x3950 mit acht Sockeln, in denen durch Intels Sechs-Kerner nun 48 Kerne Platz finden. Die Maschine kommt so als erstes System auf über 1,2 Millionen tpmC-Punkte.

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Fixer als RISC
Fixer als RISC
Verfügbar sind die neuen Prozessoren, deren hier angegebene Preise für PC-Hersteller bei einer Mindestabnahme von 1.000 Stück gelten, laut Intel ab sofort. Nach den teils schon weit vorab veröffentlichten Benchmarkergebnissen wollen sie alle großen Serveranbieter als Updates für ihre Caneland-Maschinen aus dem Jahr 2007 anbieten.

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 Xeon 7400: Monster-CPU mit bis zu sechs Kernen und L3-Cache
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V_Tranisistor 22. Sep 2008

Amen. Niagara und Cell gibbet bereits seit Geraumen. Und deren Architektur hat Hand und...

CSBoy 18. Sep 2008

Wie viel FPS bekommt man da bei CS? :-) <°///><

guuud 16. Sep 2008

Ich denke hier kommen wir zum Kern. Apple hat den hype nicht ausgelöst, sondern nutzt...

fgh 16. Sep 2008

FULL ACK

unterschichten|... 16. Sep 2008

und monsterhitze, die die intels ja immer haben...



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