Elektronikkette Best Buy kauft Napster

Führungsriege soll im Unternehmen bleiben, Kaufpreis bei 121 Millionen US-Dollar

Die US-Elektronikkette Best Buy kauft für 121 Millionen US-Dollar den Onlinemusikshop Napster. Damit sind die Eigner mit dem Versuch gescheitert, unter dem Markennamen der früheren Peer-to-Peer-Musiktauschbörse Napster einen starken Konkurrenten zum iTunes Music Store aufzubauen.

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Die US-Elektronikhandelskette Best Buy wird für 121 Millionen US-Dollar den Onlinemusikshop Napster kaufen. Die Summe unterteile sich in 67 Millionen US-Dollar in bar, der Rest fließe in Form von kurzfristigen Investitionen, hieß es weiter. Die Übernahme soll bis Ende 2008 abgeschlossen sein.

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Zuletzt zählte Napster 700.000 Abokunden für seine digitalen Inhalte. "Best Buy plant, die Möglichkeiten von Napster und die Kundendatenbank einzusetzen, um neue Käuferschichten zu erschließen", kommentierte Best-Buy-Präsident Brian Dunn.

Napster-Chef Chris Gorog und weitere führende Manager blieben im Unternehmen. Der Napster-Hauptsitz in Los Angeles bleibt erhalten. Ende Mai 2008 hatte auch Napster begonnen, Songs als unverschlüsselte MP3-Dateien zu verkaufen, um gegenüber Apple und Amazon nicht den Anschluss zu verlieren. DRM-geschützte Inhalte werden weiterhin im Steaming-Abo angeboten.

Im Dezember 2002 hatte die Softwarefirma Roxio die Marke des insolventen P2P-Tauschbörsenbetreibers Napster gekauft. Mit dem Erwerb von Pressplay im Mai 2003, einem Joint Venture von Universal Music und Sony Music, erwarben die Eigner einen legalen Onlinemusikshop, um das Angebot unter dem Markennamen Napster auszufüllen.

Roxio verkaufte seinen Bereich Consumer Software (Produkte: Easy Media Creator, PhotoSuite, VideoWave, Easy DVD Copy und Toast) für rund 80 Millionen US-Dollar an Sonic Solutions, um sich voll auf den Vertrieb digitaler Musik zu konzentrieren und benannte sich in Napster um. Mehr als den Namen hatte der neue Napster aber nie mit dem von Shawn Fanning 1998 gegründeten Tauschnetzwerk für Musikfreunde gemein, das kurz vor seiner Schließung durch die Musikindustrie 80 Millionen Nutzer zählte.

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