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Spieletest: Flugsimulator X-Plane für iPhone und iPod touch

Flugphysik soll zu 95 Prozent der PC-Version entsprechen. Austin Meyers Flugsimulator X-Plane gibt es nun auch für Apples iPod touch und iPhone. Der Simulator bietet verschiedene Flugzeuge, Wettersituationen und Tageszeiten, nur an spielerischem Inhalt mangelt es derzeit noch.
/ Andreas Sebayang
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In dem Flugsimulator X-Plane für iPhone und iPod touch hat der Entwickler Austin Meyer viele Optionen unterbringen können. Das ist eher ungewöhnlich für die meist einfach gehaltenen Anwendungen für Apples mobile Plattform, besondere bei Spielen.

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Dem Spieler stehen vier Flugzeuge zur Verfügung. Außerdem kann der Spieler zwischen fünf verschiedenen Wettersituationen und vier Tageszeiten wählen. Feinere Einstellungen des Wetters und des Flugzeuges sind ebenfalls möglich.

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In einem kurzen Test verhielt sich der Flugsimulator von den Flugeigenschaften her ähnlich wie das Spiel X-Plane 9, das es für Windows, Linux und MacOS X gibt. Die Präzision eines Fluges mit dem Joystick erreicht das Spiel aber bei weitem nicht, denn geflogen wird durch die Auswertung des Lagesensors. Für den Flug muss der iPod touch oder das iPhone also bewegt werden.

An Höhe gewinnt der Spieler, indem das Gerät nach hinten gekippt wird und der Sinkflug wird durch Kippen nach vorne ausgelöst. Um eine Kurve zu fliegen, muss durch seitliches Kippen das Flugzeug zunächst nach links oder rechts gerollt werden. Anschließend kann durch Hochziehen der Flugzeugnase in den Kurvenflug übergegangen werden.

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Wer sich dafür interessiert, welche Kräfte während eines Fluges auf einzelne Teile des Flugzeuges einwirken, kann über eine Schaltfläche auch diese Informationen einblenden. Ein Schadensmodell gibt es nicht. Wenn das Flugzeug abstürzt, kann aber nicht einfach weitergeflogen werden, da der Spieler mit seinem Flugzeug ohne Fahrwerk auf dem Boden steht.

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Während des Fluges können außerdem die Perspektiven geändert werden und sogar das Zoomen und Drehen der Kamera ist möglich. Allerdings gerät der Spieler beim Bewegen der Kamera häufiger an die Klappen- und Schubsteuerung, die sich jeweils an einer Seite des Bildschirms befinden. Die Landeklappen und der Schub lassen sich mit den seitlichen Kontrollen sehr fein einstellen.

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Ein Teil der Kritik an X-Plane 9 gilt auch für die Mobilversion des Spiels: Die Landschaften sind öde, beim Herumfliegen konnten wir weder Gebäude noch Bäume ausmachen. Nur Berge und Seen waren zu sehen sowie eine einsame Landebahn, die immerhin mit Landelichtern ausgerüstet wurde. Navigieren ist derzeit nicht möglich. Damit etwas Spaß aufkommt, bietet das Spiel aber Situationen wie einen langen oder kurzen Anflug oder zufällige Positionen. Sonst beschränkt sich das Spiel auf das einfache Herumfliegen.

X-Plane ist im deutschen App-Store von Apple verfügbar und kostet 7,99 Euro.

Fazit:
Die grundlegenden Funktionen von X-Plane sind zwar gut, aber insgesamt ist das Fliegen auf dem iPhone momentan noch zu langweilig und auch für Fans des PC- und Mac-Flugsimulators nur eingeschränkt zu empfehlen. Allerdings: Austin Meyer ist bekannt dafür, regelmäßige Updates für seinen Simulator zu veröffentlichen. Es bleibt zu hoffen, dass es trotz des kleinen Gerätes wenigstens noch möglich sein wird, zu navigieren und ein paar Gebäude in die Szenerie zu setzen.


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