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Arbeitet HP an eigener Linux-Distribution?

Hersteller dementiert teilweise. Gerüchten zufolge arbeitet Hewlett-Packard (HP) momentan an einer eigenen Linux-Variante. Die soll angeblich auf den Massenmarkt ausgerichtet sein und unter anderem dazu dienen, HPs Abhängigkeit von Windows zu verringern.
/ Julius Stiebert
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Die Business Week berichtet(öffnet im neuen Fenster), HP habe ein eigenes Team aufgebaut, das nun an einer Linux-Variante schraube. Dabei beruft sich das Magazin auf drei dem Unternehmen nahestehende Quellen. HPs Linux-Distribution soll demnach einfacher zu nutzen und somit besser für den Massenmarkt gerüstet sein als die bisher erhältlichen Angebote.

Damit könne HP seine Abhängigkeit von Windows verringern und sich gleichzeitig besser gegen Apple verteidigen, so Business Week. Allerdings: Phil McKinney, Chefingenieur in HPs PC-Abteilung, dementierte die Gerüchte zumindest teilweise. Es gebe kein extra Team, das sich mit einer eigenen Betriebssystemversion beschäftige, so etwas habe keinen Sinn, so McKinney. Es könne allerdings sein, dass sich einzelne Angestellte mit einem solchen Vorhaben beschäftigen.

HP aber wolle auf Basis von Windows Vista innovativ sein, so McKinney weiter. Eine "Customer Experience"-Gruppe arbeite schon seit neun Monaten an Erweiterungen für Vista. Dazu zählen etwa Touchscreentreiber und Programme, um unter Vista einfacher Filme und Fotos anzuschauen.


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