Drahtlose Datenübertragung mit 1,2 Terabit pro Sekunde
Von diesem Rekord berichtet(öffnet im neuen Fenster) die italienische Tageszeitung Corriere della Sera. Das Experiment soll zwischen zwei Gebäuden in Pisa bereits am 5. September 2008 stattgefunden haben. Die Wissenschaftler der Universität Sant'Anna benutzten dafür die Technik des optischen Richtfunks, an der unter dem Namen "Free-Space Optics" (FSO) auch andere Forscher in aller Welt arbeiten.
In Pisa arbeiteten die italienischen Wissenschaftler mit Kollegen der japanischen Universität in Waseda und dem japanischen "National Institute of Information and Communications Technology" (NICT) zusammen. Angaben zu den Modulationsverfahren oder den Frequenzspektren machen die Forscher auch in ihrer eigenen Beschreibung(öffnet im neuen Fenster) des Versuchs nicht.
Die Übertragung soll jedoch über 210 Meter Distanz erfolgt sein, auf 32 Kanälen mit je 40 Gigabit pro Sekunde. Laut Angaben der Italiener soll der bisherige Rekord für FSO aus Korea stammen, wo 16 Kanäle mit je 10 Gigabit pro Sekunde erreicht wurden.
Für derartige Verbindungen ist immer eine direkte Sichtverbindung zwischen den Stationen erforderlich. Aufgrund der Erdkrümmung eignen sie sich also nur für vergleichsweise kurze Distanzen. Auf diesen lassen sich jedoch sehr hohe Geschwindigkeiten erzielen.



