Acer strebt Weltmarktführerschaft bei Netbooks an

Kein Interesse an Kauf von Fujitsu Siemens Computers

Das taiwanische Computerunternehmen Acer will bei Netbooks bis Ende des Jahres 2008 alle Konkurrenten abgehängt haben. Acer-Chef Gianfranco Lanci ist wegen "genügend Kapazitäten in den Fabriken" extrem zuversichtlich, sechs Millionen Geräte zu verkaufen. Konkurrent Asus werde dies nicht schaffen.

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Acer-Chef Gianfranco Lanci hat in einem Interview mit "Capital Investor" bekräftigt, seine Spitzenposition in Deutschland zu verteidigen, da es gerade hierzulande eine "sehr hohe Nachfrage" nach Acer-Produkten gebe, speziell für Netbooks der Serie 'Aspire'. Lanci präzisierte damit frühere Aussagen, laut derer sein Unternehmen 2008 weltweit fünf bis sieben Millionen Mini-Notebooks verkaufen wollte.

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Acer will wie andere Hersteller auch seine Netbooks "in den nächsten Wochen" mit einem deutschen Mobilfunkbetreiber in Kombination mit Vertrag und Datenflatrate anbieten. Ähnliche Projekte hat Acer in Frankreich und Italien gestartet. Die in Deutschland verkauften Versionen des "Aspire One" sind bereits auf ein UMTS-Modul vorbereitet, dieses liefert Acer aber bisher hierzulande noch nicht aus.

Den Konzernumsatz will Lanci von 20 Milliarden Dollar 2008 um 50 Prozent auf 30 Milliarden Dollar im Jahr 2011 steigern. Dabei setzt er besonders auf das Privatkundengeschäft mit Notebooks, die er als "entscheidenden Wachstumstreiber" bezeichnete. Entwicklung durch eine Übernahme des Gemeinschaftsunternehmens Fujitsu Siemens Computers (FSC) schließt Acer dagegen kategorisch aus. Die Schwäche des Unternehmens sei selbstverschuldet, weil FSC aus Rücksicht auf den Joint-Venture-Partner Fujitsu nicht in Asien aktiv sei. Wer nicht "in allen Kontinenten auf Wachstum" setze, habe keine "Überlebenschance", so Lanci. Laut Medienberichten will Siemens den Ausstieg bei dem PC-Hersteller vollziehen.

Nach der Übernahme des taiwanischen Smartphone-Herstellers E-Ten wird Acer eigene Geräte in dem Bereich anbieten. Der Zukauf erfolgte im März 2008 für 290 Millionen US-Dollar. Bisher war Acer im Mobilfunksegment nicht aktiv, verkaufte aber vor einigen Jahren noch PDAs auf Basis von Windows Mobile und PalmOS. Lanci zufolge soll das neue UMTS-Smartphone 500 Euro kosten und über einen Touchscreen bedienbar sein.

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regnis 16. Sep 2008

Ich nicht, denn die ist schnell mal leer. Und mit Sicherheit genau dann, wenn Du sie...

Bros Warner 15. Sep 2008

Brain, Brain

blahahahaha 15. Sep 2008

Das mit der Tastatur ginge ja noch, aber die Dinger gehen einfach zu schnell kaputt...



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