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Electronic Arts will Take 2 nicht mehr

Take 2 geht als Sieger aus langer Übernahmeschlacht mit EA hervor. Bei Take 2 dürften die Champagnerkorken knallen: EA bricht die Verhandlungen über eine Übernahme von Take 2 nach rund sieben Monaten ab. Take 2 bleibt vorerst unabhängig, bleibt aber auf der Suche nach Partnern für Kooperationen oder Zusammenschlüsse.
/ Peter Steinlechner
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Der Spielekonzern Electronic Arts(öffnet im neuen Fenster) ist nicht mehr an einer Übernahme von Take 2(öffnet im neuen Fenster) interessiert. Nachdem dessen Bücher und weitere Materialien gründlich geprüft wurden, brach EA-Chef John Riccitiello die Verhandlungen mit Take 2 ab und legte kein neues Angebot für den kleineren Konkurrenten vor.

Während sich EA nicht weiter zu den Gründen oder Folgen äußert, kündigt Straus Zelnick, Chef von Take 2, an: "Im Rahmen unserer Suche nach strategischen Alternativen führen wir weiterhin aktiv Gespräche mit anderen Gesellschaften."Während der Verhandlungen mit EA war unter anderem spekuliert worden, dass sich Take 2 und Ubisoft zusammenschließen könnten.

Electronic Arts hatte im Februar 2008 überraschend angekündigt, Take 2 für rund 2 Milliarden US-Dollar (1,3 Milliarden Euro) übernehmen zu wollen. Nachdem das Management von Take 2 das Angebot abgelehnt hatte, ging EA in die Offensive und bot den Aktionären von Take 2 im Rahmen eines feindlichen Übernahmeangebots weiterhin 2 Milliarden Dollar, das trotz mehrere Verlängerungen nicht erhöht wurde. Ende August 2008 hatten die Unternehmen dann Verhandlungen hinter verschlossenen Türen begonnen.


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