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VLC Media Player 0.9.2 mit neuem Interface

Neue Funktionen und mehr Codecs für den VLC Media Player. Mit VLC 0.9.2 hat das VideoLAN-Projekt eine neue Version seines Videoplayers für Windows, MacOS X, Linux und Unix veröffentlicht. Anders als die Versionsnummer andeutet, handelt es sich um ein wesentliches Update gegenüber der Version 0.8.6. Es gibt einige grundlegende Änderungen, zahlreiche neue Funktionen und Unterstützung neuer Protokolle und Codecs.
/ Jens Ihlenfeld
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Die grundlegendste Veränderung, die VLC Media Player 0.9.2 mitbringt, ist die neue Benutzerschnittstelle, die nun mit Hilfe von Qt realisiert wurde. Alternativ kann VLC auch weiterhin über die Kommandozeile oder das als wx-basiertes Interface genutzt werden. Letzteres müssen sich die Nutzer allerdings selbst kompilieren. Um Kritik wegen umfangreicher Abhängigkeiten vorzubeugen, betonen die VLC-Entwickler, dass ihre Software mit drei Bibliotheken auskommt: libQtCore, libQtGui und libvlc.

Darüber hinaus unterstützt die neue Version neue Dekoder und Protokolle, die vor allem das FFmpeg-Projekt(öffnet im neuen Fenster) beisteuerte. So kann VLC neue Varianten von Flash-Videos abspielen und unterstützt unter anderem Camcorder-Codecs (M2TS), den BBC-Codec Dirac, Atrac3, H.264 PAFF, APE Audio, RealVideo, VC-3 und Fraps. Auch bestehende Dekoder wurden verbessert und sollen nun schneller arbeiten.

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Verbesserungen gab es auch bei dem Demuxern, so dass VLC mit erweiterter Unterstützung von Untertitelformaten aufwarten kann. Ebenfalls deutlich erweitert wurde die Tag-Unterstützung von Audiodateien.

VLC 0.9.2 kann zudem besser mit Webcams umgehen und unterstützt das DVB-Windows-Device, iSight-Webcams und MacOS X und arbeitet mit Video4Linux 2(öffnet im neuen Fenster) zusammen.

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Neue Audio- und Videofilter ermöglichen neue Effekte, darunter die Möglichkeit zum Schärfen des Videos, zum Herausschneiden eines Logos sowie ein Blue-Screen-Effekt. Im Audiobereich sind Filter zum langsameren oder schnelleren Abspielen mit Pitch-Korrektur dabei. Zudem wird Replay Gain(öffnet im neuen Fenster) unterstützt, um bei unterschiedlichen Dateien für gleiche Lautstärke zu sorgen.

Die Bibliothek libVLC wurde neu geschrieben und aufgeteilt. Sie unterstützt nun externe Plug-ins. Mit dem VLCKit gibt es ein neues Framework für MacOS X, mit dem Entwickler eigene Applikationen rund um VLC entwickeln können. Auch ein neues, sichereres Updatesystem wurde für die neue VLC-Version entwickelt.

Der VLC Media Player 0.9.2 ist Open Source und kann unter VideoLAN.org(öffnet im neuen Fenster) für Windows, MacOS X und Linux heruntergeladen werden.


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