Callcenter-Schließungen der Telekom weiter in der Kritik

Verdi wirft Telekom Vertragsbruch vor

Die geplante Schließung von Callcentern der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft Verdi auf den Plan gerufen, die das Vorgehen als Vertragsbruch bezeichnet. Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder ist der Meinung, dass die Telekom damit Zusagen gegenüber dem Betriebsrat bricht.

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Die Telekom will bundesweit 39 Callcenter-Standorte mit 8.000 Beschäftigten schließen. Betroffene erhielten Ersatzarbeitsplätze in anderen Orten. Im Marktvergleich habe man zu viele und zu kleine Servicecenter, so die Konzernführung. Nach Aussagen von Verdi-Bundesvorstand Schröder missachte die Telekom damit Vereinbarungen, die 2007 getroffen worden seien. Nach Angaben des Focus schrieb der Vizechef des Telekom-Aufsichtsrats in einem Brief an T-Home-Chef Timotheus Höttges: "Die Beschäftigten und ihre Interessensvertreter fühlen sich hinters Licht geführt."

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Schröder warf Festnetzspartenchef Höttges vor, bei den Zusagen zur Beteiligung des Betriebsrats "gegenüber der Verabredung vom letzten Jahr vertragsbrüchig" geworden zu sein. Das "skandalöse Callcenter-Konzept", ziele auf "kalte Kündigungen" der Mitarbeiter an den betroffenen Standorten.

Mit der Schließung sollen außerdem 600 Ausbildungsplätze entfallen, schreibt der Focus. Schröder will den Vorstand dazu bringen, die Pläne zu kippen. Eine Reaktion der Deutschen Telekom auf den Brief steht noch aus.

Für viele Arbeitnehmer, denen Ersatzarbeitsplätze offeriert wurden, sei das neue Angebot aufgrund der sich erheblich verlängernden Arbeitswege unannehmbar und komme einer Kündigung gleich, kritisierte Betriebsratsvorsitzender Hans-Joachim Bartlick.

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