Microsoft: Billigere Software durch Werbeeinblendungen

Konzern sucht nach neuen Einnahmequellen und Ideen

Craig Mundie, Microsofts Forschungs- und Strategiechef, will mit Werbung in Software zusätzliches Geld verdienen. In der Folge könnten die Preise für Computerprogramme sinken.

Artikel veröffentlicht am ,

Microsofts Führung sucht nach neuen Einnahmequellen. "Es gibt drei Wege, für Software zu zahlen: Kauf, Abonnement und Werbung. Wir haben seit unserer Gründung vor mehr als 30 Jahren nur die ersten beiden Wege genutzt", sagte Chief Strategy Officer Mundie, der mit Ray Ozzie den Posten von Bill Gates übernommen hat, im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. "Wenn wir nun aber anfangen, in Softwareprogrammen Werbung anzuzeigen, werden die Programme für die Verbraucher billiger - für uns ein neues Geschäftsmodell."

Stellenmarkt
  1. Scrum Master / Agile Coach / Agile Master (w/m/d)
    Method Park by UL, Erlangen
  2. Technischer Energiemanager (m/w/d)
    EnergiData GmbH, Duisburg
Detailsuche

Schon seit Februar 2006 will sich Microsoft das Einbinden von Reklame in Programme oder auch in das Betriebssystem patentieren lassen. Das US-Patentamt hat das Verfahren von Microsoft unter der Antragsnummer 20070157227 im Juli 2007 veröffentlicht. Die Einblendung von Werbung in Softwareprodukten ist jedoch seit Jahren üblich. Microsoft will Werbung ausliefern, die auf die Interessen der Nutzer zugeschnitten ist. Dazu werden Anwenderdaten überwacht, damit das als "Advertising Framework" bezeichnete System Schlüsselwörter abfangen kann.

Mundie, der Produktstrategien für die kommenden drei bis 20 Jahre entwirft, bekennt zwar, schon "ein paar Ideen" für die wichtigsten Programme von Microsoft für die Zukunft zu haben, kann sich aber nicht festlegen: "Man weiß nie, wann neue Killeranwendungen auftauchen, wo sie auftauchen - so war das schon immer im Computergeschäft."

Doch gute Firmenlenker zeichneten sich dadurch aus, dass sie wichtige Entscheidungen treffen könnten, ohne die Fakten zu kennen, erklärt er leicht selbstironisch. Tatsächlich lasse sich die Strategie eines Unternehmens nicht allein mit Analysen bestimmen. Das habe auch Firmenmitbegründer Bill Gates so gesehen. "Bill hat immer wie ein Schwamm alle möglichen Informationen aus verschiedensten Quellen aufgesogen. Daraus hat er dann eine Richtung abgeleitet", erklärt Mundie die Arbeitsweise seines Vorgängers.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


spanther 17. Sep 2008

PClinuxOS erkannte bei meinem etwas neueren PC die Netzwerkkarte nicht darum also keine...

pamei 16. Sep 2008

Dachte auch als erstes an dieses Bild: http://windoof.org/bilder/fehler/sponsor.gif

der LachendeMann 15. Sep 2008

ich kenn keinen mac.user, der die serialbox nicht hat ... ? egal... nerven spart man...

Subdi 15. Sep 2008

...solange sie die Nachfrage ankurbelt, denn im real existierenden Kapitalismus bemisst...

h0aks 15. Sep 2008

"Genießen sie zum Bootvorgang ein Tasse Dröhnung light™!" "Dieser Bluescreen wird ihnen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Intel SGX
Cyberlink rät zu alten CPUs für UHD-Blu-rays

Weil Intel kein SGX mehr unterstützt, empfiehlt Cyberlink, keine aktuelle Hardware zu nutzen und keine Software-Updates einzuspielen.

Intel SGX: Cyberlink rät zu alten CPUs für UHD-Blu-rays
Artikel
  1. Nachfolger von Windows 10: Microsoft überarbeitet die Widgets in Windows 11
    Nachfolger von Windows 10
    Microsoft überarbeitet die Widgets in Windows 11

    Bisher gibt es im Widgets-Panel unter Windows 11 nicht viel zu sehen. Microsoft will das mit Sun Valley 2 ändern und mehr Apps integrieren.

  2. Elektromobilität: Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen
    Elektromobilität
    Ladesäulen für BP bald profitabler als Tankstellen

    BP steht kurz davor, dass Schnellladestationen profitabler sind als Tankstellen. Das könnte zusätzliche Investitionen in Ladesäulen bringen.

  3. Einführung in MQTT: Alles läuft über den Broker
    Einführung in MQTT
    Alles läuft über den Broker

    MQTT eignet sich hervorragend für Sensoren und IoT-Anwendungen. Wir geben eine Einführung in das Protokoll für Machine-to-Machine-Kommunikation.
    Von Florian Bottke

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Bosch Professional zu Bestpreisen • WSV bei MediaMarkt • Asus Vivobook Flip 14" 8GB 512GB SSD 567€ • Philips OLED 65" Ambilight 1.699€ • RX 6900 16GB 1.489€ • Asus Gaming-Notebook 17“ 16GB 1TB SSD 1.599€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.639€ [Werbung]
    •  /