Abo
  • Services:

Internet im Weltraum getestet

Neue fehlertolerante Übertragungstechnik funktioniert

Das britische Unternehmen Surrey Satellite Technology (SSTL) hat erfolgreich eine neuartige Form der paketbasierten Datenübertragung aus dem Weltall getestet. Daten wurden vom SSTL-eigenen Satelliten UK-DMC über ein Protokoll abgerufen, das für die Anforderungen von Datenkommunikation im Weltall ausgelegt ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Das britische Unternehmen Surrey Satellite Technology (SSTL) hat nach eigenen Angaben erstmals Daten von seinem Satelliten UK-DMC über ein neues Netzprotokoll abgerufen. Dazu haben die Briten eine neue, als besonders fehlertolerant geltende Übertragungstechnik eingesetzt.

Stellenmarkt
  1. MT AG, Großraum Frankfurt am Main, Großraum Düsseldorf, Köln, Dortmund
  2. BIZOL Germany GmbH, Berlin

Das Problem bei der Datenkommunikation mit Satelliten oder Raumstationen außerhalb der Erdumlaufbahn ist, dass die Verbindung immer wieder gestört wird oder abbricht. Ein Protokoll, über das Daten durch den Weltraum übertragen werden, muss deshalb besonders tolerant gegenüber Interferenzen und Verzögerungen sein.

Um eine sichere Übertragung zu gewährleisten, werden die Daten vorab in größere Blöcke aufgeteilt, die dann einzeln bei jedem Durchgang des Satelliten an die Basisstation gefunkt werden. Eine solche Aufteilung schützt laut SSTL gegen Störungen und die Verbindungsabbrüche, die zwischen den Satellitendurchgängen auftreten. Ein Durchgang ist die Zeit, in der ein Satellit beim Überflug per Funk erreichbar ist.

SSTL hat nun erstmals über dieses neue Protokoll ein Bild des Kaps der Guten Hoffnung vom Satelliten UK-DMC empfangen. Das Bild wurde in Teilen während zwei Durchgängen des Satelliten an SSTL übertragen und von dort an das Glenn Research Center der Nasa in Cleveland im US-Bundesstaat weitergeleitet. Die Nasa hat dann die Teile der Datei zu einem fertigen Bild zusammengesetzt.

Die Idee, ein Internetprotokoll für das Weltall zu schaffen, hatte 1998 Vinton Cerf, der entscheidend an der Entwicklung von TCP/IP mitgewirkt hat. Das von SSTL eingesetzte Protokoll wurde von der Delay Tolerant Networking Research Group (DTNRG) konzipiert. Laut DTNRG kann dieses Übertragungsprotokoll in allen Umgebungen eingesetzt werden, in denen sehr heterogene Netze miteinander verbunden werden sollen, ohne dass eine permanente End-To-End-Verbindung gewährleistet ist. Das können neben Verbindungen ins Weltall auch militärische oder Katastropheneinsätze sein, eine Kommunikation unter Wasser oder bestimmte Ad-hoc-Netze mit Sensoren und Aktoren. Außerdem könne diese Technik in schlecht angebundenen Teilen der Dritten Welt eingesetzt werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  2. 164,90€
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

........ 14. Sep 2008

Ne nicht ganz !! Lesen bildet

schnellmerker 14. Sep 2008

Oder hab ich da was falsch verstanden? ;-)

spanther 14. Sep 2008

(ironie) Könnte man glatt umschreiben in meinen Titel :-) lol Macht genausoviel Spaß dann...

Technikfreak 13. Sep 2008

Weil Microsoft den Subraum nicht kaufen konnte ?

dfgh 12. Sep 2008

Eigentlich sollte man da ja gar nicht erst nen anderen Browser brauchen


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

Razer Blade 15 im Test: Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns
Razer Blade 15 im Test
Schlanker 15,6-Zöller für Gamer gefällt uns

Das Razer Blade 15 ist ein gutes Spiele-Notebook mit flottem Display und schneller Geforce-Grafikeinheit. Anders als im 14-Zoll-Formfaktor ist bei den 15,6-Zoll-Modellen die Konkurrenz aber deutlich größer.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Gaming-Notebook Razer packt Hexacore und Geforce GTX 1070 ins Blade 15
  2. Razer Blade 2017 im Test Das beste Gaming-Ultrabook nun mit 4K

Cruijff Arena: Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus
Cruijff Arena
Ed Sheeran singt mit Strom aus Nissan-Leaf-Akkus

Die Johann-Cruijff-Arena in Amsterdam ist weltweit das erste Stadion, das seine Energieversorgung mit einem Speichersystem sichert, das aus Akkus von Elektroautos besteht. Der englische Sänger Ed Sheeran hat mit dem darin gespeichertem Solarstrom schon seine Gitarre verstärkt.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Energiewende Warum die Bundesregierung ihre Versprechen nicht hält
  2. Max Bögl Wind Das höchste Windrad steht bei Stuttgart

    •  /