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Interview: Wir wollen die Globalisierung der CC-Lizenz

Creative-Commons-Chef Joi Ito über seine Zukunftspläne

Bei der diesjährigen Ars Electronica kuratierte Joichi "Joi" Ito die Konferenz zum Leitthema der Veranstaltung: Grenzen des Eigentums. Golem.de sprach mit dem Internetunternehmer in Linz über die aktuellen Herausforderungen der Netzkultur und über seine Pläne für das alternative Copyright-Lizenzsystem Creative Commons.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Joi Ito ist seit April 2008 CEO der Creative Commons Org. Der Initiator der Organisation, Lawrence Lessig, will sich verstärkt Fragen der Korruption widmen, Ito wird sich mit seiner wirtschaftlichen Erfahrung vor allem um das Creative-Commons-Linzenzsystem kümmern. Ito ist ein japanischer Risikoinvestor und Netzvisionär, der schon etlichen Internet-Start-ups wie Flickr, Last.fm oder Twitter zu Erfolg verholfen hat. Ferner ist er unter anderem Vorstandsmitglied bei der Mozilla Foundation und berät Organisationen wie Global Voices Online, Rupture oder Witness.

Joi Ito
Joi Ito

Golem.de: Die 29. Ars Electronica trägt den Untertitel: "A New Cultural Economy". Was glauben Sie persönlich ist hier mit "neuer Kultur" gemeint?

Joi Ito: Kultur ist ein sehr weiter Begriff. Aber wenn Sie Kultur als die Verhältnisse und das Wissen in einer Gesellschaft verstehen, dann wurde sie in jüngerer Geschichte verstärkt durch wirtschaftliche Unternehmen definiert, die das Kapital haben, um Inhalte zu generieren und zu verteilen. Ich meine hiermit Filme, Musik, Bücher und so weiter. Diese Medien wurden früher alle von Unternehmen produziert und verkauft. Das heißt, die Mehrheit unserer Kulturprodukte stammt aus professioneller Arbeit. Die meisten kleinen Kinder kennen als erste Namen Mickey Mouse, Snoopy oder Mario.

Golem.de: Aber das hat sich geändert?

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Ito: Ja! Die Mittel, um neue Inhalte zu generieren und zu verteilen, sind erheblich günstiger geworden. Auch Amateure können heute Material in recht hoher Qualität produzieren. Das ermöglicht auch Amateuren die Teilnahme an der kulturellen Produktion. So verdoppelt sich quasi die Arbeitskraft, denn es ist ja nicht so, dass die professionellen Produzenten verschwinden. Vielmehr werden durch die Amateure zusätzliche Inhalte produziert.

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Interview: Wir wollen die Globalisierung der CC-Lizenz 
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Der Kaiser 13. Sep 2008

Begründung?

fraitag 12. Sep 2008

Ich auch und füge noch hinzu, dass es sich um ein absolut wichtiges Thema handelt.

LennStar 12. Sep 2008

Du darfst nicht deutsche Gesetzgebung für die ganz Welt gültig halten. Schöpfungshöhe...

Rainer Tsuphal 12. Sep 2008

Hinweis: Am 2. Januar 2009 wird das neue Ars Electronica Center eröffnet. http://www.aec...


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