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Abbau von 850 Jobs bei NXP Semiconductors in Hamburg

Ausgegliederter Philips-Bereich will weltweit 4.500 Jobs einsparen

NXP Semiconductors, der ausgegliederte Halbleiterbereich der niederländischen Royal Philips Electronics, wird weltweit 4.500 Stellen streichen. Eine Sprecherin von NXP Deutschland sagte Golem.de, hierzulande seien 850 Beschäftigte in Hamburg von dem Abbau betroffen. NXP hat weltweit 31.000 Mitarbeiter, in Deutschland sind es rund 2.600 in Hamburg und Dresden.

Artikel veröffentlicht am ,

NXP Semiconductors, Europas drittgrößter Chiphersteller, will vier seiner sieben Fabriken verkaufen und 4.500 Stellen abbauen. Das gab Firmenchef Frans van Houten bekannt. Jährlich sollen so 550 Millionen US-Dollar weniger ausgegeben werden. Im zweiten Quartal hatte das Unternehmen einen Verlust von 330 Millionen US-Dollar geschrieben. Die Restrukturierung sei eine Reaktion auf ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, Dollarschwäche und auf Überkapazitäten durch die Gründung eines Joint Ventures mit STMicroelectronics.

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"Diese Umstrukturierung ist eine harte Maßnahme, und es ist bedauerlich, dass wir diese Menschen gehen lassen müssen", so van Houten. "Allerdings wird dieser Umbau NXP zu einem starken, profitablen und wachsenden Unternehmen mit positivem Cashflow machen." Geschlossen werden Fabriken in Hamburg, den USA und den Niederlanden. Eine Fertigung in Frankreich wird verkauft. "Wir haben Überkapazitäten und schreiben Verluste", so die deutsche Sprecherin weiter.

"Wir werden alles unternehmen, um die Kündigungen zu verhindern", sagte Heiko von Thaden von der IG Metall Hamburg zu Golem.de. "Wir werden die gesamte Bandbreite unserer gewerkschaftlichen Möglichkeiten nutzen." Dazu habe in der Vergangenheit auch das Mittel der Betriebsbesetzung gehört, erklärte er.

Philips hatte im September 2006 seinen Mehrheitsanteil an NXP für 4,8 Milliarden US-Dollar an eine Gruppe von Finanzinvestoren um Kohlberg Kravis Roberts & Co und Bain Capital verkauft. Das NXP-Produktangebot umfasst Halbleiter, Systemlösungen und Software. NXP baut Chips für Fernseher, Set-Top-Boxen, Identifizierung, Handys und Autos. Zu den Kunden gehören Apple, Bosch, Nokia, Philips, Continental, Samsung, Sony, Flextronics und WPI.



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ichverdienmeingeld 18. Feb 2009

ich war auch studi und es gab mal einen instandhalter der geprallt hat wo wir spätschicht...

janmoor 16. Sep 2008

Das Management in Deutschland ( Kuckherrman ) hat den Auftrag sämtliche Arbeitsplätze...

fab 13. Sep 2008

Ihr habt doch alle den Schuss nicht gehört. Dann geht doch nach Nordkorea, da habt Ihr...

BD9920001 12. Sep 2008

Bist doch selber einer, von daher wo ist Dein Problem


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