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Canonical will Linux attraktiver machen

Zusammenarbeit mit freien Projekten geplant. Canonical, die Firma hinter Ubuntu, will Entwickler und Designer einstellen, die sich der Benutzerfreundlichkeit freier Software widmen. Die Entwickler sollen dabei mit den freien Projekten zusammenarbeiten. Im Juli 2008 hatte Canonical-Chef Mark Shuttleworth gefordert, der Linux-Desktop müsse sich mehr an Apple orientieren .
/ Julius Stiebert
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Nun kündigte Shuttleworth in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) an, dass seine Firma sich dieser Aufgabe widmen und er dafür Designer und Usability-Experten einstellen möchte. Dabei sieht er ein, dass das Erscheinungsbild freier Software häufig nicht konsistent ist, da beispielsweise verschiedene GUI-Toolkits verwendet werden.

Andererseits sei dies aber auch eine Stärke, denn Open-Source-Entwickler hätten die Freiheit, innovativ zu arbeiten. Dennoch: Er habe keine Antworten auf alle die Fragen, die sich im Zusammenhang mit seinem Vorhaben stellen würden. Es brauche beispielsweise eine neue Human Interface Guideline(öffnet im neuen Fenster) . Und dabei soll das neue Canonical-Team nicht in einem Vakuum, sondern mit anderen Open-Source-Projekten zusammenarbeiten.

Ein Team soll sich daher speziell mit X, OpenGL, Gtk, Qt, Gnome und KDE beschäftigen und die Ideen für den Desktop der Zukunft umsetzen. Canonicals Launchpad wird als Entwicklungsplattform genutzt, so dass die Codezweige frei zugänglich sind. Zudem sollen die Änderungen an die Upstream-Projekte weitergereicht werden.

Shuttleworth erwartet, dass Ubuntu 2009 auf vielen Netbook-Modellen vorinstalliert ist und Anwender, die bisher nur Microsoft und Apple kennen, so mit Linux in Kontakt kommen. In diesen Fällen gelte für freie Software, was auch für Webseiten gelte: Sie müsse so gut aussehen und so gut funktionieren, dass die Anwender innerhalb von Sekunden überzeugt sind.

Durch das Web-2.0-Phänomen und das iPhone habe sich jedoch auch in der Open-Source-Welt das Bewusstsein eingestellt, dass die eigene Software die Konkurrenz überholen müsse.


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