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Orakel soll P2P-Netze schneller und billiger machen

Das von Anja Feldmann vorgeschlagene Verfahren sieht so aus, dass P2P-Clients in der Phase der Auswahl ihrer Nachbarn eine Liste mit Kandidaten an das Orakel bei ihrem ISP senden. Das Orakel stellt eine Reihe mit Eigenschaften der Kandidaten (Distanz in Hops, Reaktionszeit, Bandbreite) zusammen, basierend auf dem Wissen des ISPs über die tatsächliche IP-Infrastruktur, und liefert diese in Form einer Rangliste mit IP-Adressen an den P2P-Client. Der Client wählt dann aus der Liste die optimalen Nachbarn aus. Die Implementierung des Orakels würde als Webservice oder UDP-Service mit öffentlich bekannter Adresse erfolgen.

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Wenn das Orakel bei vielen ISPs eingesetzt würde, würden aus gänzlich unstrukturierten P2P-Netzen teilstrukturierte Netze werden. Der Datentransfer innerhalb der entstandenen P2P-Netzwerksegmente könnte schneller und aus Sicht der ISPs vor allem billiger abgewickelt werden, da weniger Datenpakete zwischen den ISPs geroutet werden müssten. Aus der Perspektive des P2P-Netzes würden der Aufbau der Routingtabellen beschleunigt und Bandbreitenengpässe verhindert.

In Kooperation mit diversen ISPs und Backbone-Betreibern hat das Team von Feldmann in umfangreichen Simulationen den Einsatz des Orakels unter Variation einer Fülle von Parametern getestet. Die Ergebnisse, die Feldmann in Aachen vorstellte, waren vielversprechend: kürzere Laufzeiten, mehr verfügbare Bandbreite und weniger Engpässe.

Ohne Einsatz des Orakels verbleiben zwischen 10 und 35 Prozent des P2P-Traffics innerhalb des Netzwerkes eines ISPs. Mit Hilfe des Orakels konnte dieser Anteil auf 55 bis 80 Prozent gesteigert werden. Die effektiven Downloadzeiten verkürzten sich um ein Sechstel bis ein Drittel.

Feldmann kündigte an, das von ihrem Team entwickelte Orakel werde in absehbarer Zeit als Open-Source-Software veröffentlicht. Dazu wird es Patches für populäre P2P-Clients (unter anderem Gnutella, BitTorrent und eDonkey) geben.

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M.Kessel 17. Sep 2008

Klar. Aber ich habe an dem Konzept ganz andere Bedenken. Durch die massiven...

Dunsthaube 15. Sep 2008

Gabs alles schon in der Antike. Damals grandios gescheitert, weil es noch kein p2p gab...

jarod1701 12. Sep 2008

...schließlich bist du viel schlauer als diese Doofen, die sich das ausgedacht haben...

blq 12. Sep 2008

Weil es dem User vermutlich so gut wie gar nichts bringt - ich kann mich zumindest...

Siga 12. Sep 2008

Der Verkehrsminister könnte vielleicht potenziell irgenwann in 1000 Jahrn mal am...


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