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Yammer.com - Twitter für Unternehmen

Micro-Blogging für eine geschlossene Nutzergruppe von Geni.com. Eine Art Twitter für Unternehmen ist Yammer. Der Dienst soll Mitarbeitern in Unternehmen helfen, in Verbindung zu bleiben. Größter Unterschied zu Twitter: Nutzer müssen sich mit ihrer geschäftlichen E-Mail-Adresse anmelden und werden anhand dieser ihrem Unternehmensnetzwerk zugeordnet.
/ Jens Ihlenfeld
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Yammer konnte mit seinem Micro-Blogging-Dienst die Siegerprämie der Konferenz TechCrunch50 einheimsen. Der Dienst entstand zunächst als internes Kommunikationstool des Stammbaumdienstes Geni.com(öffnet im neuen Fenster) , wurde aber mittlerweile als eigenständige Firma ausgegliedert und steht nun auch anderen zur Verfügung.

Bei Yammer geht es im Prinzip um die Frage: "Woran arbeitest du gerade?", analog zum Twitter-Credo "Was machst du gerade?". Yammer soll Mitarbeitern in Unternehmen als zentrale Diskussionsplattform dienen, um Ideen, Links und Neuigkeiten auszutauschen oder Fragen zu stellen und zu beantworten. Die Diskussionen finden für die Teilnehmer des jeweiligen Unternehmensnetzwerks öffentlich statt und sind damit auch für neue Mitarbeiter durchsuchbar.

Die einzelnen Beiträge stehen in Form von Echtzeit-Feeds im Web und per RSS zur Verfügung, können aber zugleich mit dem Instant-Messenger, per SMS, über eine iPhone- oder Blackberry-Applikation, einen Desktopclient oder per E-Mail verfolgt werden. Yammer steht als Dienst zur Verfügung, läuft also auf den Servern des Anbieters. Die Grundfunktionen sind kostenlos, wer mehr Kontrolle über sein Netzwerk haben will, wird mit 1 US-Dollar pro Mitarbeiter und Monat zur Kasse gebeten. Beispielsweise können die Mitglieder dann auf einen bestimmten IP-Kreis beschränkt oder die E-Mail-Adressen verifiziert werden.

Yammer wird bei Geni bereits seit etwa sechs Monaten eingesetzt, wobei die 30 Mitarbeiter des Unternehmens rund 15.000 Beiträge produzierten. Yammer(öffnet im neuen Fenster) steht seit seiner Vorstellung auf der TechCrunch50 allen zur Verfügung.


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