Abo
  • Services:

X.org 7.4 verspricht höhere Geschwindigkeit

Proprietäre Treiber haben noch Probleme mit X-Server 1.5

Über ein Jahr nach der letzten Veröffentlichung und mit reichlich Verspätung im Zeitplan ist nun X.org 7.4 verfügbar. Die neue Version soll in einigen Bereichen schneller arbeiten und enthält neue Treiber.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Teil der Veröffentlichung ist der X-Server 1.5, der schneller starten, sich aber auch schneller beenden lassen soll. Die Entwickler haben zudem im Quelltext aufgeräumt und überflüssige Teile entfernt. Darüber hinaus unterstützt die neue Version sichere RPC-Authentifizierung und bietet eine verbesserte automatische Konfiguration.

Stellenmarkt
  1. LEONI AG, Nürnberg
  2. über duerenhoff GmbH, Mannheim

Der X-Server 1.5 kann außerdem mit der "Extended Display Identification Data"-Spezifikation 1.4 umgehen und enthält einige Fehlerkorrekturen in Bezug auf die Eingabe. Integriert wurde auch die X Access Control Extension (XACE), die das Linux-Security-Module-Konzept für den X-Server nachbildet. Unter anderem für SELinux-Nutzer ist dies interessant. Aber auch die Solaris Trusted Extensions werden unterstützt.

Die EXA-Beschleunigungstechnik erfuhr weitere Geschwindigkeitsoptimierungen, die sich unter anderem beim Schriften-Rendern bemerkbar machen sollen. Zudem gab es Korrekturen für den Betrieb unter MacOS X und Treiber für die RadeonHD-Karten 1xxx, 2xxx und 3xxx wurden hinzugefügt. Für alle Chipsätze wird dabei RandR 1.2 unterstützt.

X.org 7.4 steht zum Download bereit, die geänderten Module werden auf der Projektseite aufgelistet.

Weiter gilt aber eine Einschränkung, die schon Fedora-9-Nutzer zu spüren bekamen, da ihre Distribution schon eine Vorabversion des X-Servers 1.5 nutzt: Die proprietären Treiber von AMD/Ati sowie die älteren Nvidia-Treiber kommen mit der neuen X-Server-Version noch nicht klar.

Eigentlich war X.org 7.4 für März 2008 geplant, wurde aber mehrmals verschoben. Zuletzt konnte der X-Server 1.5 noch nicht freigegeben werden, da die Grafikbibliothek Mesa in der Version 7.1 benötigt wurde, aber ebenfalls noch nicht erschienen war. Der X-Server 1.6 soll diese Abhängigkeit nicht mehr aufweisen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€
  3. 7,99€ inkl. FSK-18-Versand
  4. (nur für Prime-Mitglieder)

minenleger 16. Dez 2008

Mir scheint, dass Du in erster Linie keine Ahnung hast...

stevemitchell 26. Sep 2008

da wollte mal wieder einer mit glänzendem halbwissen klugscheißen. gleich doppelt...

Anonymer Nutzer 25. Sep 2008

Ist aber kein Programm :-P

Herrje 24. Sep 2008

Was genau verstehst du an "sowie die älteren Nvidia-Treiber kommen mit der neuen X...

GPL-hassender... 24. Sep 2008

Das neuner Release ist einfach mit der heißen Nadel gestrickt worden.


Folgen Sie uns
       


Lenovo Moto G6 - Test

Bei einem Smartphone für 250 Euro müssen sich Käufer oft auf Kompromisse einstellen. Beim Moto G6 halten sie sich aber in Grenzen.

Lenovo Moto G6 - Test Video aufrufen
Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

Blackberry Key2 im Test: Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen
Blackberry Key2 im Test
Ordentliches Tastatur-Smartphone mit zu vielen Schwächen

Zwei Hauptkameras, 32 Tasten und viele Probleme: Beim Blackberry Key2 ist vieles besser als beim Keyone, unfertige Software macht dem neuen Tastatur-Smartphone aber zu schaffen. Im Testbericht verraten wir, was uns gut und was uns gar nicht gefallen hat.
Ein Test von Tobias Czullay

  1. Blackberry Key2 im Hands On Smartphone bringt verbesserte Tastatur und eine Dual-Kamera
  2. Blackberry Motion im Test Langläufer ohne Glanz

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

    •  /