Abo
  • Services:

16 Prozent der Deutschen nutzen Internet auf dem Handy

E-Mail und Nachrichten am gefragtesten

Rund 16 Prozent der Deutschen gehen mit ihrem Mobiltelefon ins Internet. Nach einer repräsentativen Studie von TNS Infratest nutzen circa 10,4 Millionen Menschen ab 14 Jahren ihr Handy zum Surfen und für den Versand und Empfang von E-Mails. Im Web dominiert der Aufruf von Suchmaschinen und die Abfrage von aktuellen Nachrichten, Sportinformationen oder des Wetterberichts.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS Infratest hat die Deutschen nach ihren Gewohnheiten zur Internetnutzung am Handy befragt. Dabei ging es um die Art der aufgerufenen Webseiten und des Contents. Die Nutzung des mobilen Internets über Datenkarten und Mobilfunk war nicht Gegenstand, erklärte TNS-Infratest-Geschäftsführer Wolfgang Werres Golem.de auf Nachfrage.

Stellenmarkt
  1. FLOCERT GmbH, Bonn
  2. Industrial Application Software GmbH, Karlsruhe, Düsseldorf, Hamburg

So geben zwölf Prozent der Befragten an, nur den E-Mail-Empfang oder Versand über das Handy zu nutzen. Drei Viertel bedienen sich dafür eines E-Mail-Push-Dienstes. Zwei Fünftel dieser Gruppe besuchen mit dem Handy die Website des E-Mail-Anbieters, um ihre Mails zu checken.

Rund 9 Prozent der Deutschen ab 14 Jahren haben mit dem Handy bereits eine Website besucht. Die Hälfte (55 Prozent) derer, die das mobile Internet bereits genutzt haben, geht nur auf WAP-Seiten. "Normale" HTML-Seiten nutzen annähernd drei Viertel (73 Prozent). Ein Viertel (24 Prozent) der mobilen Surfer besucht diese einmal in der Woche oder häufiger.

Auch bei der mobilen Internetnutzung dominiert der Aufruf von Suchmaschinen. Häufig werden aber auch aktuelle Nachrichten, Sportinformationen oder der Wetterbericht aus dem Internet geholt. Web-2.0-Anwendungen wie Social-Networking-Seiten und Videoportale steuern 28 Prozent "zumindest selten" an, bei Videoportalen sind dies 21 Prozent. Diese mobilen Web-2.0-Nutzer gehören überwiegend zur Gruppe der 14- bis 29-Jährigen, so TNS Infratest weiter.

"Die mobilen Internetsurfer sind eine Zielgruppe, die für die werbungtreibende Wirtschaft besonders interessant ist", sagt Werres weiter. Doch 60 Prozent der mobilen Websurfer haben bei der Nutzung bislang keine Werbung bemerkt. 31 Prozent fühlen sich durch die Werbung, die ihnen beim mobilen Surfen vorgesetzt wird, gestört. Neun Prozent erinnerten sich an Werbeeinblendungen, fühlen sich dadurch aber nicht genervt.

Auf Seiten der Nichtnutzer ist das Interesse am mobilen Internet mit circa acht Millionen Bundesbürgern ab 14 Jahren relativ groß. Doch sie fürchten die hohen Kosten: Über die Hälfte derer, die sich für Internetsurfen mit dem Handy interessieren, haben Angst vor der Kostenlawine. Dabei wird die einmalige Investition für ein internetfähiges Endgerät nicht als Problem erachtet, sondern die Gebühren für den Datentraffic oder die Kosten für eine Flatrate.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 62,90€

Swissberry 14. Sep 2008

An die Version 2.1 angepasst.

el3ktro 12. Sep 2008

T-Mobile MultiSIM. Kostet einmalig 30€ und man kann den Datentarif vom iPhone am Laptop...

OnlineGamer 12. Sep 2008

Dafür gibts ne Lösung ... einfach das Internet Profil mit einem Kennwort belegen und...

Bouncy 12. Sep 2008

bei o2 sind da bei mir 200mb drin. absolut human, das kann sich jeder leisten!

zilti 11. Sep 2008

www.operamini.com


Folgen Sie uns
       


Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)

Die Hololens 2 ist Microsofts zweites AR-Headset. Im ersten Kurztest von Golem.de überzeugt das Gerät vor allem durch das merklich größere Sichtfeld.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Display-Technik: So funktionieren Micro-LEDs
Display-Technik
So funktionieren Micro-LEDs

Nach Flüssigkristallanzeigen (LCD) mit Hintergrundbeleuchtung und OLED-Bildschirmen sind Micro-LEDs der nächste Schritt: Apple arbeitet daran für Smartwatches und Samsung hat bereits einen Fernseher vorgestellt. Die Technik hat viele Vorteile, ist aber aufwendig in der Fertigung.
Von Mike Wobker

  1. AU Optronics Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

    •  /