Opera beteiligt sich an Symbian-Stiftung
"Symbian war eine der ersten Firmen, die Operas Vision unterstützte, das Web eines Tages auf jedem Gerät verfügbar zu machen. Diese Vision wird immer mehr Realität" , sagte der Opera-CEO Jon von Tetzchner. Das Engagement von Opera könnte bedeuten, dass der Standardbrowser von SymbianOS in Zukunft auf Opera-Technik setzt. Als weitere Unterstützer der Symbian Foundation meldeten sich der Handyhersteller Sharp, der südkoreanische Mobilfunknetzbetreiber KTF(öffnet im neuen Fenster) und der finnische Netzbetreiber Ixonos(öffnet im neuen Fenster) .
Zudem beteiligt sich an der Stiftung das Unternehmen Acrodea(öffnet im neuen Fenster) , das mit Vivid UI eine Bedienoberfläche für Mobiltelefone entwickelt hat, die so Einzug in SymbianOS halten könnte. Mit Brycen(öffnet im neuen Fenster) erhält die Symbian Foundation Unterstützung von einem Spezialisten für mobile Datenbanklösungen und HI Corporation(öffnet im neuen Fenster) ist im Bereich von 3D-Engines für mobile Endgeräte tätig. Die drei letztgenannten Firmen stammen alle aus Japan. Aus den USA kommt TapRoot Systems(öffnet im neuen Fenster) , ein Softwareentwickler für Mobiltelefone.
Nokia hatte im Juni 2008 mit AT&T, LG Electronics, Motorola, NTT DoCoMo, Samsung, Sony Ericsson, STMicroelectronics, Texas Instruments und Vodafone die Gründung der Symbian Foundation angekündigt. Dazu hatte Nokia seinen Konkurrenten alle Anteile am Gemeinschaftsunternehmen Symbian abgekauft. Daraus soll die Symbian Foundation werden, die die Weiterentwicklung des Betriebssystems übernimmt. Mitglieder der Stiftung sollen SymbianOS kostenlos erhalten. Später soll das Betriebssystem als Open Source verfügbar gemacht werden.
Im Juli 2008 hatten neun weitere Unternehmen ihre Beteiligung an der Symbian Foundation bekanntgegeben. Es waren die Mobilfunknetzbetreiber 3, America Movil und TIM, der Halbleiterhersteller Marvell und die Service- und Softwareanbieter Aplix, EB, EMCC Software, Sasken und TietoEnator.