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Google & Partner: Satelliten-Internet für Entwicklungländer

O3b Networks-Projekt kostet 500 Millionen Euro

Google, der Malone-Medienkonzern Liberty Global und der Bankkonzern HSBC errichten ein Satellitennetzwerk, um Internetanbindungen in Entwicklungsländer zu bringen. Das Netzwerk soll zum Ende des Jahres 2010 betriebsbereit sein und kostet 500 Millionen Euro.

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Der Suchmaschinenbetreiber Google finanziert zusammen mit Partnern das Unternehmen O3b Networks. Die Firma ist auf den Kanalinseln beheimatet, die zum Kronbesitz Großbritanniens gehören. Thales, Europas größter Hersteller von Rüstungselektronik, hat erklärt, eine Order für 16 Satelliten von O3b Networks erhalten zu haben.

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O3b-Networks-Chef Greg Wyler sagte, das Unternehmen wolle Länder ausleuchten, die 45 Grad nördlich oder südlich des Äquators liegen. Dafür fließen zunächst 43 Millionen Euro von den Investoren. Weitere 100 Millionen Euro seien nötig, so Wyler, er hoffe, sie von "den jetzigen Aktionären" zu bekommen. 350 Millionen Euro müsse O3b Networks leihen.

O3b Networks will breitbandige Internetanbindungen ermöglichen und dabei mit Festnetz-ISPs und Mobilfunkbetreibern zusammenarbeiten. Liberty Global, ein international aktives Kabel-TV-Unternehmen, das dem Milliardär John Malone gehört, hat Liberty-Global-Boss Michael Fries in den Aufsichtsrat von O3b entsandt. HSBC injiziert Geld über seine Sparte "HSBC Principal Investments" in O3b Networks, deren Name für "other three billion", die nächsten drei Milliarden Menschen steht, die Internetzugang erhalten sollen.

"Der Zugang zum Internetbackbone ist in den aufstrebenden Märkten immer noch stark eingeschränkt", sagte Wyler. "Das O3b-Netzwerk soll Glasfaserbandbreiten über Satellit bieten, zu Preisen, zu denen Glasfaser in den Industrienationen verfügbar ist. Dazu werden direkte Backhaul-Verbindungen zum Kernnetzwerk und 3G Mobilfunk/WiMAX-Sendemasten ermöglicht. Die 2.300 Transponder des Systems erreichen Internet-Backhaul-Geschwindigkeiten bis zu 10 Gigabit pro Sekunde", erklärte das Unternehmen.

"Das O3b-Modell ermöglicht lokalen Unternehmern und Firmen, Internet und mobile Dienste denen anzubieten, die bislang unterversorgt sind, mit Geschwindigkeiten, die man braucht, um bandbreitenhungrige webbasierte Anwendungen zu fahren", sagte Larry Alder, Produktmanager bei Googles Alternative Access Team. "Wir glauben an das O3b-Geschäftsmodell und dessen Ziel, das Internet für Nutzer zu erweitern, die gegenwärtig auf schmalbandige, oder sehr teure Internetverbindungen angewiesen sind", so Alder.



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-.- 11. Sep 2008

Wer sagt dir, dass es andere Internetanbieter anders halten? Außerdem könntest du ja...

Krakenjäger 11. Sep 2008

ist doch ganz klar, die die noch für Terror fähig sind und nicht durch Hunger oder...

Polits 11. Sep 2008

Ich vermute eher das es darum geht die Armen Länder die sich keine eigene Infrastruktur...

Blablablublub 11. Sep 2008

Also für das Internet-Entwicklungsland Deutschland?


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