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Angetestet: Palms Treo Pro mit bescheidener Tastatur

HSDPA-Smartphone mit Windows Mobile 6.1, WLAN und GPS-Empfänger

Palm bringt Ende September 2008 den Nachfolger des Treo 750 auf den deutschen Markt. Das aktuelle Smartphone von Palm läuft unter Windows Mobile 6.1 und ist mit HSDPA und WLAN ausgestattet. Ein GPS-Empfänger soll den Weg zu geschäftlichen oder privaten Terminen zeigen. Außerdem sind wie bei Palm üblich ein Touchscreen und eine QWERTZ-Tastatur integriert. Ob der Neue von Palm überzeugen kann, verrät der Kurztest.

Artikel veröffentlicht am , yg

Treo Pro
Treo Pro
Für Palm arbeitet seit kurzem Jon Rubinstein, der Macher von Apples iPod. Und so verwundert es nicht, dass ein Hauch von Apple auch bei Palm eingezogen ist. Beispielsweise erinnert der Treo Pro mit seinem Klavierlackdesign und den abgerundeten Ecken an das iPhone. Noch deutlicher wird Rubinsteins Handschrift bei der Produktverpackung, die wie eine direkte Kopie der iPhone-Verpackung wirkt. Doch damit ist schon Schluss mit den Ähnlichkeiten zwischen Apples Mobiltelefon und Palms Neuling.

Der Treo Pro ist mit seinen 114 x 60 x 14,8 mm und 133 Gramm inklusive Akku geradezu zierlich gebaut. Beim Telefonieren liegt er extrem gut in der Hand, die Bedienung kann komplett mit einer Hand erfolgen. Zu bemängeln ist jedoch der Touchscreen, der eine Auflösung von 320 x 320 Pixeln bei bis zu 65.536 Farben bietet: Mit 45 x 45 mm ist er nicht gerade üppig ausgefallen. Hier bietet ein Samsung Omnia oder auch ein HTC Touch Pro deutlich mehr Bildfläche. Dafür ist die QWERTZ-Tastatur des Treo Pro mit einer Hand zu bedienen und sofort erreichbar, während die Tastatur beim HTC-Gerät erst aufgeschoben werden muss und beim Samsung-Gerät gar nicht vorhanden ist.

Verpackung
Verpackung
Unter dem Display befinden sich der Fünf-Wege-Navigator und Schnellzugriffstasten, um ins Windows-Mobile-Menü sowie in der Standardkonfiguration zum Kalender und in die Nachrichtenzentrale des Smartphones zu gelangen. Darunter liegt die direkt zugängliche QWERTZ-Tastatur für die Texteingabe. Alle Tasten weisen einen gut definierten Druckpunkt auf, doch der Tippkomfort auf der QWERTZ-Tastatur ist im Vergleich zu früheren Palm-Modellen nicht mehr gegeben. Waren bislang die Buchstabentasten stark gewölbt, so dass die Tasten zielsicher erreicht wurden, so hat Palm bei dem Neuling die Tastatur sehr flach gebaut. Dadurch sind die einzelnen Tasten nun sehr viel schwerer zu treffen. Hier geht das Design deutlich zu Lasten der Funktion.

Am oberen Gehäuserand ist weiterhin der bei Palm übliche Schalter vorhanden, um zwischen Klingelmodus und Vibrationsalarm zu wechseln. Außerdem gibt es an der Seite einen Knopf zum direkten Aktivieren des WLAN-Moduls. Bluetooth lässt sich nicht einfach per Hardwareschalter aus- und anknipsen. Hier ist der Nutzer auf die Einstellungen im Gerät angewiesen.

Angetestet: Palms Treo Pro mit bescheidener Tastatur 
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palmpocket 17. Okt 2008

Wenn du dir lieber einen HTC kaufst, dann hast du ja mit dem Treo Pro ein HTC-Gerät. Der...

c00lixi0 10. Okt 2008

Genau so ein Gerät, also mit 'nicht zum Ausziehen'-Tastatur, UMTS, HDSPA & Touchscreen...

knuedo 15. Sep 2008

Die gab´s bereits beim Palm Tungsten T5 (und wahrscheinlich auch anderen Modellen...

Softwaretester 12. Sep 2008

...für Pocket PCs mit Windows Mobile Betriebssystem: http://www.softmaker.de/ofp.htm

Strangers Night 12. Sep 2008

Ich besaß einen Treo 650 mit den gewölbten Tasten und jetzt einen Centro mit den flachen...


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