iCharts - interaktive Diagramme im Handumdrehen
Mehr als 900 Milliarden Diagramme werden jedes Jahr in Printpublikationen gedruckt, online finden sich aber nur rund 40 Millionen Diagramme, so die iCharts-Macher. Nach ihrer Ansicht erklärt sich diese Diskrepanz daraus, dass die Erstellung von Diagrammen unnötig kompliziert und das Ergebnis eine oft wenig ansehnliche, nicht interaktive, plumpe Grafik ist.
Diese Situation soll iCharts ändern und die Erstellung von intelligenten und interaktiven Diagrammen sehr einfach machen. Die Ergebnisse lassen sich in andere Websites integrieren und vom Nutzer nach seinen Wünschen anpassen, beispielsweise ein bestimmter Datenbereich hervorheben oder Zusatzinformationen zu einzelnen Datenpunkten anzeigen.
Video: iCharts – Video(1:09) |
Der Dienst erinnert ein wenig an Googles Visualization API, das auf Basis der Technik von Gapminder(öffnet im neuen Fenster) umgesetzt wurde.
Die von iCharts erstellten Diagramme werden mittels Flash direkt auf dem iCharts-Portal angezeigt und sind durchsuchbar, das heißt auch ihre Inhalte können von Suchmaschinen erfasst werden. Sie können auch in PDF- oder PowerPoint-Dokumente eingebettet werden und bleiben damit auch offline komplett interaktiv, wie die iCharts-Macher auf der Konferenz TechCrunch50(öffnet im neuen Fenster) demonstrierten.
Zum Start konnte iCharts mit Springer Science + Business Media einen ersten prominenten Nutzer gewinnen. Der Dienst soll in Kürze zur Verfügung stehen.