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QuickTime 7.5.5 schließt neun Sicherheitslücken

Acht gefährliche Sicherheitslecks entdeckt. Apple hat QuickTime 7.5.5 für Windows und MacOS X veröffentlicht, um insgesamt neun Sicherheitslecks zu beseitigen. Alle neun Sicherheitslöcher stecken in der Windows-Ausführung von QuickTime, während die Mac-Variante nur von fünf Fehlern betroffen ist. Acht der Sicherheitslecks können zum Ausführen von Schadcode missbraucht werden.
/ Ingo Pakalski
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Die Windows-Version von QuickTime weist ein Sicherheitsleck im Indeo-Codec v3.2 auf, der Bestandteil der Software ist. Der Fehler sorgt dafür, dass mit einer manipulierten Videodatei QuickTime entweder zum Absturz gebracht oder aber sogar beliebiger Programmcode darüber ausgeführt werden kann. Auch mit dem Indeo-Codec v5 tritt ein solches Problem auf, das Apple mit dem Patch ebenfalls beseitigt. Diese Codecversion gehört allerdings nach Apple-Angaben nicht zum Lieferumfang von QuickTime.

Zwei weitere Sicherheitslecks betreffen ebenfalls nur die Windows-Ausführung von QuickTime und treten bei der Anzeige von PICT-Dateien auf. Durch Anpassungen an PICT-Dateien können Angreifer Schadcode ausführen, wenn sie ihre Opfer zum Öffnen einer solchen Datei verleiten können. Ein drittes Sicherheitsloch bei der Verarbeitung von PICT-Dateien betrifft auch die Mac-Version von QuickTime und führt lediglich zu einem Programmabsturz.

Vier weitere Sicherheitslücken in QuickTime finden sich sowohl in den Windows- als auch in den MacOS-X-Versionen und können zur Ausführung von Schadcode missbraucht werden, wenn Opfer präparierte Videodateien öffnen. Die Fehler treten bei der Wiedergabe von H.264-Material sowie von QTVR-Dateien auf.

Apple bietet QuickTime 7.5.5 für Windows XP und Vista sowie MacOS X 10.4.9 bis 10.4.11 kostenlos unter anderem in deutscher Sprache zum Download(öffnet im neuen Fenster) an. Zudem wird der Patch über die Updatefunktion der Software verteilt.


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