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Seitec: Schnelle SSDs mit bis zu 128 GByte

SSDs in MLC- und SLC-Bauweise. Die Zahl der SSD-Anbieter nimmt zu: Seitec will im 2,5-Zoll-Sektor gegen herkömmliche Festplatten und andere SSD-Hersteller antreten. Die SSDs gibt es in drei Größen und zwei unterschiedlichen Bauweisen, die etwas andere Leistungsdaten haben. Vor allem beim Schreiben von Daten unterscheiden sich die beiden Serien erheblich. Die schnelle Variante stößt zudem in sehr unangenehme Preisbereiche vor.
/ Andreas Sebayang
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Seitecs SSDs soll es in zwei Varianten geben. Die SLC-Variante (Flashspeicher in Single-Level-Cell-Bauweise) ist schnell: Die Daten werden mit bis zu 130 MByte/s gelesen und mit 67 MByte/s geschrieben. Seitec gibt auch Werte für zufälliges Lesen und Schreiben an, diese liegen bei 75 beziehungsweise 15 MByte/s.

Die MLC-SSDs (Flashspeicher in Multi-Level-Cell-Bauweise) kommen nicht ganz an die Werte heran: Gelesen werden die Daten von der MLC-SSD mit 120 MByte/s immerhin fast so schnell wie bei der SLC-SSD. Beim Schreiben bricht diese jedoch ein und kommt nur auf 34 MByte/s. Zufälliges Lesen wird mit 72 MByte/s erledigt und beim zufälligen Schreiben kommen immerhin noch 10 MByte pro Sekunde auf dem Flashspeicher an.

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Beide SSD-Serien sind 9,5 mm hoch, sollten also in die meisten Notebooks mit 2,5-Zoll-Schacht passen, sofern eine SATA-Schnittstelle vorhanden ist. Die anderen Vorteile von SSDs erwähnt Seitec auch: geringe Leistungsaufnahme (300 bis 390 mA), Schockfestigkeit und hohe Zuverlässigkeit. Zwischen zwei Ausfällen der SSDs sollen im Durchschnitt 1,35 Millionen Stunden liegen (MTBF).

Die Preise der langsam schreibenden MLC-SSDs sind im Vergleich zu anderen SSDs noch annehmbar: 32 GByte kosten 119 Euro, 64 GByte kosten 229 Euro und die große 128-GByte-SSD liegt bei 499 Euro. Für einen ähnlichen Preis der 128-GByte-MLC-SSD gibt es bei Seitec nur 32 GByte Speicher, wenn dieser auf die schnelle SLC-Technik aufbauen soll. 64 GByte kosten stolze 859 Euro. Wem die 64-GByte-SLC-SSD noch nicht in der Brieftasche weh tut – SLC-SSDs sind nun mal teuer, auch bei anderen Herstellern -, der wird spätestens bei der 128-GByte-Variante schlucken müssen. Diese ist mit 4.300 Euro unverhältnismäßig teuer. Seitec bestätigte diesen Preis auf Nachfrage nochmals. Die SSDs, die von Istego vertrieben werden, sollen ab sofort verfügbar sein, in Preisvergleichsdiensten tauchen sie jedoch noch nicht auf.


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